Liegen und dunkelblaue Sonnenschirme auf Sandterrassen zwischen Steinmauern über einer kleinen Bucht beim AMOH auf Rhodos.
Inhaltsverzeichnis

Dieser Artikel gehört zum Thema Griechenlands Geschichte von Athen bis Rhodos.

Am Fuß des Burgbergs von Lindos liegt ein Schiff, das nie gesegelt ist. Es ist das Heck eines rhodischen Kriegsschiffs, in die Felswand gemeißelt, kurz bevor die Treppe zur Akropolis beginnt. Sie kommen aus dem Ort über Stufen und unebenen Fels herauf und gehen fast daran vorbei. Meist wird es als Triere gedeutet, als Schiff mit drei Ruderreihen. Der Bildhauer Pythokritos schuf das Relief um 180 vor Christus, und auf dem steinernen Deck stand einst die Statue des Hagesandros, Sohn des Mikion, den die Lindier mit diesem Denkmal ehrten. Die Statue ist verschwunden, der Rumpf ist geblieben. Über Ihnen setzen die Mauern an, die Ritter eines christlichen Ordens rund 1.500 Jahre später verstärkten, und dahinter, oben auf dem Felsen, stehen die Säulen eines Tempels der Athena.

Das Relief ist ein Denkmal der Seefahrt, und auf Rhodos hängt beinahe alles mit dem Meer zusammen: der Reichtum der Insel, ihre Feinde, ihre Mauern. Auf der Fahrt von Lindos an der Ostküste in die Stadt Rhodos an der Nordspitze der Insel wechseln Sie scheinbar die Welt, vom Heiligtum der Antike in eine Ritterstadt des Spätmittelalters. Was verbindet die beiden Orte? Mehr, als ihr Anblick vermuten lässt. Lindos gehörte zu den drei alten Städten, die 408 vor Christus gemeinsam die Stadt Rhodos gründeten. Ein Bildhauer aus Lindos goss den Koloss, der dort über die Stadt wachte. Und derselbe Orden, der Rhodos zur Festung ausbaute, sicherte auch den Felsen über Lindos. Beide Orte erzählen gemeinsam, wie eine Insel der Seefahrer über mehr als zwei Jahrtausende belagert, verteidigt und neu besetzt wurde, und warum Sie ihr diese Geschichte bis heute ansehen.

Akropolis von Lindos: Wie ein Brand die Geschichte des Athena-Heiligtums bewahrte

Oben betreten Sie zuerst einen weiten Platz, den eine Säulenhalle begrenzt. Diese Stoa, entstanden kurz nach dem Tempel in hellenistischer Zeit, der Epoche nach Alexander dem Großen, war 87 Meter lang und ruhte auf 42 Säulen. Hinter ihr steigt eine breite Monumentaltreppe zu den Propyläen an, dem Torbau des Heiligtums, und erst am Ende dieses Weges stehen Sie vor dem Tempel der Athena Lindia, der Athena von Lindos. Er ist dorisch gebaut, in der schlichten, kräftigen Säulenordnung des griechischen Festlands, und nur teilweise erhalten. Vier Säulen standen vor seiner Front und vier vor der Rückseite, die Fachsprache nennt das tetrastyl und amphiprostyl. Halle, Treppe und Tor führten die Besucher der Antike Schritt für Schritt hinauf, und dieser Weg gehörte zum Heiligtum wie der Tempel selbst.

Verehrt wurde Athena auf diesem Felsen wohl schon seit dem 9. Jahrhundert vor Christus. Im 6. Jahrhundert vor Christus erneuerte Kleobulos das Heiligtum. Er herrschte damals als Tyrann über Lindos, als Alleinherrscher im antiken Sinn des Wortes. Der Tempel, den Sie heute sehen, ist jünger. Sein Vorgänger brannte 392 oder 391 vor Christus ab, und mit ihm gingen viele der Weihgaben verloren, die der Göttin über Jahrhunderte gestiftet worden waren. Im 4. Jahrhundert vor Christus entstanden Tempel und Propyläen neu. Knapp drei Jahrhunderte nach dem Brand, im Jahr 99 vor Christus, ließen die Lindier die verlorenen Schätze auf einer Steintafel verzeichnen, der sogenannten Lindischen Tempelchronik. Dänische Archäologen unter Christian Blinkenberg fanden sie 1904 wieder, verbaut als Bodenplatte in einer byzantinischen Kirche des heiligen Stephanos nahe dem antiken Theater. 1912 erschien der Text.

Dass ein Stein mit der Erinnerung an ein Heiligtum später als Fußboden diente, ist typisch für diesen Felsen. Jede Epoche nutzte ihn auf ihre Weise. In byzantinischer Zeit wurde er befestigt und eine Kirche hinaufgebaut, die dem heiligen Johannes geweiht war. Die Johanniter verstärkten diese Mauern und errichteten eine Kommandantur, den Sitz ihres Befehlshabers. Für Sie heißt das: In Lindos gehen Sie auf einem einzigen Weg nach oben durch zwei Jahrtausende, vom Schiff aus der Zeit der rhodischen Seemacht über die Ritterburg bis zum antiken Heiligtum. Wie Lindos in die größere Geschichte des Landes passt, erzählt der Überblick zu Griechenlands Geschichte von Athen bis Rhodos.

Koloss von Rhodos: Ein Bronzegott aus Lindos, von dem nichts geblieben ist

Ein Jahr lang, von 305 bis 304 vor Christus, lag der makedonische Feldherr Demetrios Poliorketes mit Heer und Flotte vor der Stadt Rhodos. Sein Beiname bedeutet „Städtebelagerer“, und er hatte schwere Belagerungsmaschinen mitgebracht. Die Stadt, die er nehmen wollte, war damals gerade gut hundert Jahre alt. 408 vor Christus hatten sich Lindos, Ialysos und Kameiros, die drei alten Städte der Insel, zu einem Synoikismos zusammengeschlossen, einer gemeinsamen Neugründung, und an der Nordspitze von Rhodos eine neue Hauptstadt angelegt. Die junge Hauptstadt hielt der Belagerung stand. 304 vor Christus kam ihr eine Flotte des Ptolemaios zu Hilfe, des Herrschers über Ägypten, und Demetrios zog ab. Seine Belagerungsmaschinen blieben zurück.

Aus ihrem Verkauf finanzierten die Rhodier zu einem Teil den Dank an ihren Schutzgott, den Sonnengott Helios. Plinius der Ältere, ein römischer Gelehrter, beziffert den Erlös auf 300 Talente, eine antike Gewichts- und Geldeinheit. Den Auftrag erhielt der Bildhauer Chares von Lindos, und er arbeitete, so die Überlieferung, rund zwölf Jahre an der Statue, etwa von 292 bis 280 vor Christus. Der Koloss maß 70 Ellen, rund 32 bis 33 Meter, und war aus Bronze. Die Antike zählte ihn zu den Sieben Weltwundern, doch er stand nur gut ein halbes Jahrhundert. 226 vor Christus stürzte er bei einem Erdbeben um. Wiederaufgebaut wurde er nicht, nach der Überlieferung, weil das Orakel von Delphi davon abriet. Alle späteren Berichte gehen auf einen einzigen byzantinischen Chronisten zurück, Theophanes: Im Jahr 653 nach Christus hätten Araber die Reste an einen Händler verkauft. Historiker halten die Angabe für fragwürdig.

Das bekannte Bild, auf dem der Koloss breitbeinig über der Hafeneinfahrt steht und Schiffe zwischen seinen Beinen hindurchfahren, gilt heute als widerlegt. Wo er tatsächlich stand, weiß niemand. Die Tradition verortet ihn am Mandraki, dem alten Hafen der Stadt, die Archäologin Ursula Vedder vermutet ihn auf der Akropolis von Rhodos am Hügel Monte Smith. Erhaltene Überreste sind nicht bekannt. Besuchen können Sie die Orte, um die sich die Frage dreht: Die Akropolis von Rhodos ist frei zugänglich, und wie die Rhodier ihren Sonnengott darstellten, zeigt Ihnen ein großer Kopf des Helios im Archäologischen Museum der Altstadt.

Ritterstraße: Wie die Johanniter Rhodos nach Zungen ordneten

An den Fassaden der Ritterstraße sehen Sie steinerne Wappen über den Toren. Die Wappen gehören zu den Herbergen der Zungen von Italien, Frankreich, Spanien und der Provence, die diese Straße in der Oberstadt säumen. Etwas abseits, im Norden, steht die Herberge der Auvergne, an der das Wappen des Großmeisters Guy de Blanchefort angebracht ist, der den Orden in den Jahren 1512 und 1513 führte. Auf dem Weg die Straße hinauf lesen Sie an diesen Steinen ab, wie international die Gemeinschaft war, die hier mehr als zwei Jahrhunderte lang regierte. Neben den genannten gab es Zungen für England und Deutschland, ab 1462 auch für Kastilien und Portugal.

Nachdem 1291 mit Akkon der letzte große Stützpunkt der Kreuzfahrer im Heiligen Land verloren gegangen war, besetzte der Orden 1309 Rhodos und baute die Stadt nach seinen Bedürfnissen um. Im Norden entstand die Oberstadt, das Collachium, ganz von den Rittern gebaut und ursprünglich durch eine eigene Mauer vom übrigen Rhodos getrennt. Im Süden und Südwesten lag die Unterstadt, in der 1522 etwa 5.000 Menschen lebten. Diese Teilung erkennen Sie in der Altstadt bis heute: oben Palast, Herbergen und Ordensbauten, unten Wohnhäuser, Gassen und die Gotteshäuser späterer Jahrhunderte.

In der Oberstadt steht auch das Gebäude, das an den Ursprung des Ordens erinnert. Die Johanniter waren als Gemeinschaft zur Pflege von Kranken entstanden, und zwischen 1440 und 1489 errichteten sie ihr Großes Hospital, begonnen unter dem Großmeister Jean de Lastic, vollendet unter Großmeister Pierre d’Aubusson. Heute beherbergt es das Archäologische Museum von Rhodos. Zu den bekannten Stücken, die Sie dort sehen, gehört neben dem Kopf des Helios eine kleine Figur der badenden Aphrodite. So betrachten Sie die Funde der Antike heute in einem Haus der Ritter.

Amboise-Tor: Mauern gegen Kanonen und die Belagerung von 1522

Das Amboise-Tor, 1512 vollendet, ist auf eine neue Art von Krieg zugeschnitten. Die Mauer zwischen den Bastionen, den vorspringenden Bollwerken, ist hier zwölf Meter dick. Darüber erhebt sich eine vier Meter hohe Brustwehr, die Schutzmauer der Verteidiger, mit Scharten für Geschütze. Diese Maße antworteten auf die Artillerie, gegen die mittelalterliche Mauern zu dünn geworden waren. Rund vier Kilometer lang ist die Mauer, die der Orden um seine Stadt legte, mit Gräben, Toren und Bastionen. Bei einem Gang an ihr entlang verstehen Sie die Altstadt als das, was sie war: eine Festung mit einer Stadt darin. Auf Teilen der Mauerkrone und im Graben gehen Sie mit Führung, und von dort zeigt sich, wie die Verteidiger dachten, in Schussfeldern, Gräben und Zugängen. Danach lesen Sie die Ritterstraße und das Hospital anders, als Teile einer Anlage, die für die Verteidigung gebaut war.

Die Ritter hatten Grund zur Vorsicht. 1444 schickte der Mamlukensultan von Ägypten ein Heer gegen die Stadt, 1480 der osmanische Sultan Mehmed II., der knapp drei Jahrzehnte zuvor Konstantinopel erobert hatte. Beide Angriffe wurden abgewehrt. 1522 aber kam Süleyman I., in Europa „der Prächtige“ genannt, selbst mit einem Heer, dem die Stadt sechs Monate lang standhielt. Im Dezember 1522 kapitulierte der Orden. Am 1. Januar 1523 verließ der Großmeister Philippe Villiers de L’Isle-Adam mit den überlebenden Rittern die Insel, und 1530 fand der Orden auf Malta einen neuen Sitz.

Nach den Rittern: Moscheen, ein Palast der 1930er-Jahre und die Namen der Deportierten

Mit den Osmanen änderte sich das Gesicht der Stadt, ihre Mauern aber blieben stehen. Nach 1523 wurden die meisten Kirchen in Moscheen umgewandelt, darunter die Süleyman-Moschee, die Kavakli Mestchiti und die Demirli Djami. Auch die Kirche Unserer Lieben Frau der Burg aus dem 11. Jahrhundert diente in osmanischer Zeit als Moschee. Bis 1912 kamen Bäder und Wohnhäuser hinzu. In vielen Bauten sehen Sie bis heute, wie die gotischen Formen der Ritterzeit mit Elementen des Dodekanes, der Inselgruppe der südöstlichen Ägäis, zu der Rhodos gehört, und der osmanischen Baukunst verschmolzen. Gerade diese Mischung nennt die UNESCO als einen der Gründe, warum sie die mittelalterliche Stadt 1988 in das Welterbe aufnahm.

1912 besetzte Italien im Krieg mit dem Osmanischen Reich den Dodekanes, und in der Oberstadt fanden die Italiener einen Palast vor, dessen Geschichte weit zurückreichte. Der Großmeisterpalast, einst Verwaltungszentrum des Ordens, war im 14. Jahrhundert auf einer byzantinischen Zitadelle errichtet worden. 1856 schlug ein Blitz in die benachbarte Johanneskirche ein, unter der Schießpulver lagerte, und die Explosion zerstörte die oberen Geschosse des Palastes. Von 1937 bis 1940 ließ der italienische Gouverneur Cesare Maria De Vecchi ihn durch den Architekten Vittorio Mesturino neu errichten, als Residenz für den italienischen König Viktor Emanuel III. In den Sälen des Obergeschosses sehen Sie antike Mosaikböden, die die Italiener hierherbrachten, dazu mittelalterliche Möbel. Im Erdgeschoss erzählen Dauerausstellungen die Geschichte der Stadt von ihrer Gründung 408 vor Christus bis 1522. Die UNESCO zählt solche Rekonstruktionen ausdrücklich zur Geschichte der Stadt. Im Palast begegnen Sie dem Mittelalter so, wie man es sich im 20. Jahrhundert vorstellte.

In der Unterstadt steht die Kahal-Shalom-Synagoge aus dem Jahr 1577, die älteste noch genutzte Synagoge Griechenlands. Neben ihrem Eingang hängt eine Tafel mit Namen. Nach dem Waffenstillstand Italiens 1943 hatte die Wehrmacht Rhodos besetzt. Im Juli 1944 trieb die deutsche Besatzung die jüdische Gemeinde von Rhodos zusammen, am 23. Juli begann ihre Deportation, über Piräus nach Auschwitz. Genannt werden meist 1.673 Menschen, die Angaben schwanken zwischen 1.604 und 1.800. Nach der deutschen Kapitulation im Mai 1945 kam die Insel unter britische Verwaltung, 1947 sprach der Pariser Friedensvertrag den Dodekanes Griechenland zu, im März 1948 wurde die Vereinigung gefeiert. Ein Gang durch die Altstadt, der diese Tafel einschließt, erzählt Ihnen die Geschichte von Rhodos vollständiger als einer, der beim Palast endet.

Akropolis, Altstadt, Museen: Was geht und was nicht

Die Altstadt von Rhodos betreten Sie frei, ebenso die Akropolis von Rhodos am Monte Smith. Für die Akropolis von Lindos, das Archäologische Museum und den Großmeisterpalast lösen Sie ein Ticket, und für alle drei gelten zwei Jahreszeiten: Von April bis Oktober sind sie lange geöffnet, von November bis März nur bis zum frühen Nachmittag und dienstags gar nicht. In Lindos endet der Einlass 20 Minuten vor Schluss. Im Winter sind im Palast außerdem die byzantinische Ausstellung und die Ausstellung zum antiken Rhodos geschlossen.

Ort Geöffnet Eintritt Geschlossen
Akropolis von Lindos 1.4.–31.8. täglich 8–20 Uhr; 1.–15.9. bis 19:30, 16.–30.9. bis 19, 1.–15.10. bis 18:30, 16.–31.10. bis 18 Uhr; 1.11.–31.3. 8:30–15:30 Uhr kostenpflichtig, mit Ermäßigung; frei u. a. am 1. und 3. Sonntag von Nov. bis März, am 18.4., 18.5. und 28.10. im Winter Di; 1.1., 25.3., 1.5., Ostersonntag, 25. und 26.12.
Archäologisches Museum (Hospital der Johanniter) 1.4.–31.10. täglich 8–20 Uhr; Winter 8:30–15:30 Uhr kostenpflichtig, mit Ermäßigung im Winter Di
Großmeisterpalast 1.4.–31.10. 8–20 Uhr; Winter 8:30–15:30 Uhr kostenpflichtig im Winter Di
Altstadt von Rhodos, Akropolis von Rhodos (Monte Smith) frei zugänglich frei –

Im Winter legen Sie Ihre Besuche am besten nicht auf einen Dienstag, denn dann sind Lindos, Museum und Palast zugleich geschlossen. Im Sommer ist der Morgen die beste Zeit für die Ausgrabungsstätten. Im Juli und August stehen Sie deshalb mit der Öffnung um acht Uhr in Lindos am Eingang und sind zurück im Schatten, bevor der Fels sich aufheizt. Den Weg hinauf gehen Sie am besten zu Fuß, in eigenem Tempo und mit Pausen. So bleibt auch Zeit für das steinerne Schiff am Fuß der Treppe.

Für die Ausgrabungsstätten gelten einfache Regeln: Steine, Scherben oder Mosaiksteinchen lassen Sie, wo sie liegen, und Antiquitäten dürfen nur mit Genehmigung ausgeführt werden. Ihrem privaten Guide in Lindos und in der Altstadt sagen Sie vorher, was Sie am meisten interessiert, ob Antike, Ritterzeit oder die jüdische Geschichte der Stadt. Dann lässt sich der Tag nach Ihren Interessen ordnen. In der Stadt Rhodos schließen Sie so auch geführte Gänge auf der Mauerkrone und im Graben an den Besuch der Oberstadt an.

So planen wir Rhodos zwischen Lindos und der Ritterstadt

Für eine Reise, die Lindos und die Altstadt verbindet, wählen wir die Gastgeber nach ihrer Lage. Das AMOH, a Luxury Collection Resort, Rhodes wurde im Frühjahr 2026 auf einer Halbinsel unweit von Lindos eröffnet, schon auf der Anfahrt passieren Sie die Akropolis. Shahab Kamali, der Gründer von Signature Kollection Travel, hat sich das Haus wenige Wochen nach der Eröffnung angesehen, bevor wir es in unsere Planung aufnahmen. In unserer Meldung zur Aufnahme des AMOH wird er so zitiert: „Der stärkste Eindruck im AMOH Rhodos war der Garten. Auf dem Gelände wachsen 276 Olivenbäume, und die Architektur wurde um sie herum geplant, nicht umgekehrt.“ Die 197 Zimmer und Suiten liegen auf terrassierten Ebenen über der Ägäis, die Strände Kavos Beach und Kymata Beach sind zu Fuß erreichbar.

Luftaufnahme einer flachen Halbinsel mit Resortanlage im tiefblauen Meer vor Rhodos.
Die Halbinsel des AMOH an der Südostküste von Rhodos: Von hier sind Lindos und die Altstadt Ziele für Tagesausflüge, ohne das Haus zu wechseln.

Von dieser Basis aus planen wir Ihre Tage in Lindos und in der Stadt Rhodos getrennt, jeweils mit privatem Guide und Fahrer. Dazwischen bleibt Ihnen Zeit für den Garten und das Meer, auf Wunsch auch für Ausflüge wie zur Anthony Quinn Bay oder zum Sandstreifen von Prasonisi an der Südspitze der Insel. Für Tage in Athen vor oder nach Rhodos wohnen Sie im THE DOLLI at Acropolis, dessen Dachterrasse nach Lindos eine zweite Akropolis ins Bild rückt, oder am Meer im One&Only Aesthesis in Glyfada, etwa eine halbe Autostunde von Flughafen und Innenstadt und damit günstig für den Flug von und nach Rhodos. Was Athen jenseits des Parthenon erzählt, beschreibt der Guide zum antiken Athen jenseits der Akropolis.

Die Akropolis mit dem Parthenon im Abendlicht, gesehen von einer Dachterrasse mit gedeckten Tischen in Athen.
Zwei Akropolen auf einer Reise: Von der Dachterrasse des THE DOLLI in Athen geht der Blick auf den Parthenon, bevor es weiter nach Rhodos geht.

Wie viele Nächte eine solche Verbindung braucht, zeigt unser Guide Wie viel Zeit braucht eine Griechenland-Rundreise?, und noch weiter in die Welt Homers führt Sie im Anschluss an Rhodos eine Reise nachPylos und auf Ithaka. Wie sich Insel, Hauptstadt und Festland zu einer Route fügen, zeigt unsere Übersicht zur Griechenlandreise. Am Ende stehen Sie vielleicht noch einmal am Fuß der Treppe in Lindos, vor dem steinernen Schiff des Pythokritos, und wissen, was auf diesen Rumpf folgte: der Koloss, die Ritter, die Moscheen, ein italienischer Palast, eine Tafel mit Namen. Nehmen Sie sich Zeit für Rhodos, dann lesen Sie die Insel so, wie sie gewachsen ist: Schicht für Schicht, vom steinernen Schiff bis zur Tafel an der Synagoge.

Ihre Tage zwischen Lindos und der Ritterstadt

Wir planen Ihren Aufenthalt auf Rhodos mit dem Gastgeber, der zu Ihrem Reisestil passt, mit privaten Guides für die Akropolis von Lindos, die Mauern und Gassen der Altstadt und die Museen, und mit genug freien Stunden am Meer. Auf Wunsch verbinden wir Rhodos mit Athen und weiteren Stationen in Griechenland.

Rhodos mit Lindos und der Altstadt in Ihre Griechenlandreise aufnehmen

Häufige Fragen zu Lindos und der Altstadt von Rhodos

An welchen Tagen ist der Eintritt zur Akropolis von Lindos frei?

Frei ist der Besuch unter anderem von November bis März am ersten und dritten Sonntag des Monats sowie am 18. April, 18. Mai und 28. Oktober. An den übrigen Tagen ist der Eintritt kostenpflichtig, ein ermäßigtes Ticket gibt es ebenfalls.

Wann hat die Akropolis von Lindos geöffnet?

Vom 1. April bis 31. August täglich von 8 bis 20 Uhr. Danach schließt die Akropolis schrittweise früher: vom 1. bis 15. September um 19:30 Uhr, vom 16. bis 30. September um 19 Uhr, vom 1. bis 15. Oktober um 18:30 Uhr und vom 16. bis 31. Oktober um 18 Uhr. Vom 1. November bis 31. März ist von 8:30 bis 15:30 Uhr geöffnet, dienstags geschlossen. Der Einlass endet 20 Minuten vor Schluss.

Was ist vom Koloss von Rhodos übrig?

Sichtbar ist nichts. Die Bronzestatue des Helios von Chares von Lindos stürzte 226 vor Christus bei einem Erdbeben um, ihr genauer Standort ist unbekannt. Dass sie breitbeinig über der Hafeneinfahrt stand, gilt als widerlegt.

Ist die Altstadt von Rhodos frei zugänglich?

Ja. Die mittelalterliche Stadt betreten Sie ohne Ticket. Eintritt verlangen die Museen, etwa der Großmeisterpalast und das Archäologische Museum im früheren Hospital der Johanniter.

Seit wann ist die Altstadt von Rhodos UNESCO-Welterbe?

Seit 1988. Die UNESCO würdigt die Festungsstadt der Johanniter aus den Jahren 1309 bis 1522 ebenso wie die osmanischen Bauten und die Verbindung gotischer, dodekanesischer und osmanischer Formen.

Bilder zum Travel Guide:

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Sandro
beschäftigt sich mit der Frage, was eine Reise persönlich wertvoll macht. Für Signature Kollection Travel schreibt er über besondere Orte, ihre Gastgeber und die Geschichten dahinter. Sein Augenmerk gilt den Details, die den Charakter eines Ortes ausmachen und eine Reise prägen.

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AMOH

Stand 7. November 2026

  • Titelbild – Terrassen über der Bucht beim AMOH: Chris Drazos Photography – AMOH Hotel
  • Halbinsel an der Küste von Rhodos aus der Luft: Chris Drazos Photography – AMOH Hotel
  • Akropolis im Abendlicht von der Dachterrasse: The Dolli