Dieser Artikel gehört zum Thema Luxuskreuzfahrten im Überblick.
Wenn eine Segelyacht den Motor abstellt und nur noch der Wind sie trägt, bleibt an Bord vor allem ein Geräusch: Wasser, das am Rumpf entlangrauscht. Shahab Kamali hat diesen Moment auf der Segelyacht Maltese Falcon erlebt, während seiner Reise nach Capri und Mallorca. Er hat Signature Kollection Travel gegründet, arbeitet seit fast 20 Jahren in der Reisebranche und reist selbst an die Orte, die er seinen Gästen empfiehlt. Schon aus der Ferne hatte ihn die Yacht in ihren Bann gezogen, ihre drei Masten verleihen ihr eine Silhouette, „die man unter Hunderten von Superyachten sofort erkennt“. Ihre eigentliche Faszination aber entfaltete sich erst, als sie die Segel setzte. In seinem Reisebericht von Capri und Mallorca heißt es: „Fast lautlos gleitet sie durch das Mittelmeer – kein Motorengeräusch, kein hektisches Tempo, nur das sanfte Rauschen des Wassers und dieses unvergleichliche Gefühl von Freiheit.“ Auf einer gecharterten Segelyacht teilen Sie diesen Moment nur mit den Menschen, mit denen Sie reisen.
Bei der privaten Charter einer Segelyacht mit Crew gehört die Yacht samt Besatzung für die Dauer der Reise einer einzigen Gruppe; Kabinen werden nicht einzeln verkauft. Route und Tagesablauf gestalten Sie mit, soweit Wetter, Hafenregeln und das Urteil des Kapitäns es zulassen. Eine Segelyacht mit Crew zu chartern heißt also: Sie geben einen Teil der Planung ab und gewinnen zugleich einen Einfluss auf Ihre Reise, den keine Kabinenbuchung bietet. Wie verträgt sich dieser Einfluss mit dem letzten Wort des Kapitäns? Und wie segelt eine Yacht, deren Masten ohne ein einziges Halteseil stehen?
Bei der Komplettcharter mietet eine Gruppe die ganze Segelyacht samt Crew
Auf einer gecharterten Yacht beginnt Ihre Reise mit einer kleinen Runde am Landungssteg. Die Crew steht bereit, und wer mit Ihnen an Bord kommt, gehört zu Ihren eigenen Leuten, weil Sie gemeinsam gebucht haben: eine Familie, ein Freundeskreis, manchmal zwei Paare, die schon lange zusammen reisen wollten. Die Kabinen verteilen Sie unter sich, und wer abends neben wem sitzt, entscheiden allein Sie. Diese Form der Reise heißt Komplettcharter: Die Yacht wird als Ganzes gemietet, und die Besatzung gehört dazu, vom Kapitän über Deckcrew und Stewards bis zur Küche. Mit einer Luxusyacht mit Crew mieten Sie also ein ganzes Schiff samt den Menschen, die es führen und an Bord für Sie sorgen.
Zwischen Komplettcharter und klassischer Kreuzfahrt liegt die Yachtkreuzfahrt. Auch hier reisen nur wenige Gäste auf einer kleinen Yacht, doch Sie buchen eine einzelne Kabine, und Route wie Programm stehen vor der Reise fest. Auf einem Kreuzfahrtschiff gilt dasselbe Prinzip in größerem Maßstab: Die Reederei legt Häfen und Zeiten fest, und an Bord reisen einige Hundert oder mehrere Tausend Gäste. Große Schiffe bieten dafür, was auf einer Yacht keinen Platz hätte, etwa eine Auswahl an Restaurants, ein Abendprogramm und Angebote für Familien. Manche Yachten verbinden beide Modelle: Dort buchen Sie entweder eine einzelne Kabine oder chartern das Schiff exklusiv für Ihre eigenen Leute.
| Merkmal | Komplettcharter | Yachtkreuzfahrt mit Kabine | Kreuzfahrtschiff |
|---|---|---|---|
| Wer bucht | eine Gruppe die ganze Yacht | einzelne Reisende ihre Kabine | einzelne Reisende ihre Kabine oder Suite |
| Wer reist mit | nur die eigene Familie oder der eigene Freundeskreis | andere Gäste derselben Reise | viele andere Gäste mit eigenen Plänen |
| Wer die Route festlegt | die Gäste gemeinsam mit dem Kapitän | der Betreiber der Yacht | die Reederei |
| Tagesablauf | nach den Wünschen der Gruppe | gemeinsames Programm mit Ausflügen | Programm an Bord und an Land zur Auswahl |
| Gästezahl | so viele, wie die Kabinen der Yacht fassen | deutlich weniger als auf einem Kreuzfahrtschiff | einige Hundert bis mehrere Tausend |
| Stärke | Privatsphäre und freie Gestaltung | kleine Runde ohne eigene Planung | Auswahl an Restaurants, Abendprogramm, Angebote für Familien |
Für Sie bedeutet die Komplettcharter vor allem Gastgeberschaft im kleinsten Maßstab. Jede Rolle an Bord ist auf Ihre Gruppe ausgerichtet: Die Küche stellt Menüs nach Ihren Vorlieben zusammen, die Stewards kümmern sich um Kabinen und Service, die Deckcrew um Beiboot und Wassersport. Weil keine fremden Mitreisenden an Bord sind, richten Sie sich nach keinem gemeinsamen Programm: Frühstück, Ausflug und Abendessen beginnen, wenn Ihre Runde so weit ist. Wie stark die Zahl der Gäste eine Reise prägt, an Bord wie an Land, wird bei einer Kreuzfahrt auf kleinem oder großem Schiff deutlich. Auf einer gecharterten Yacht schrumpft diese Zahl auf Ihre Familie oder Ihren Freundeskreis.
Sie bestimmen das Ziel, der Kapitän den Weg
Die Route einer Charter entsteht im Gespräch. Schon vor der Reise sammeln Sie Ihre Wünsche, etwa einen bestimmten Hafenort für ein Abendessen, eine Bucht zum Baden oder einen langen Tag unter Segeln. Der Kapitän fügt sie zu einer möglichen Route, denn er kennt die Winde des Reviers und die Zeiten, die eine Yacht zwischen zwei Häfen braucht, und er plant von Anfang an Spielraum ein. An Bord wird diese Route Tag für Tag mit dem Wetter abgeglichen. Wo eine Yacht anlegen oder ankern kann, regeln zudem Häfen und Küstenbehörden, und auch das fließt in die Planung ein.
Dass der Kapitän dabei das letzte Wort hat, ist international festgeschrieben. SOLAS, das Internationale Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See, sichert ihm zu, dass weder der Eigner noch der Mieter einer Yacht noch sonst jemand ihn an einer Entscheidung hindern darf, die er nach seinem fachlichen Urteil für die Sicherheit auf See und den Schutz der Meeresumwelt für notwendig hält. Auf einer Reise, deren Tage Wind und Wellen mitbestimmen, gibt diese klare Ordnung allen an Bord Halt. Sie selbst müssen keine seemännischen Entscheidungen treffen und können sich ganz auf Ihre Tage einlassen.
In dieser Regel liegt ein Versprechen: Sie bestimmen das Ziel, der Kapitän den Weg dorthin. Dreht der Wind anders als erwartet, verbringen Sie statt der vorgesehenen Überfahrt einen ruhigen Tag in einer geschützten Bucht, und der Hafenort rückt auf den nächsten Morgen. Darin liegt die Freiheit einer Charter. Eine Reise mit festen Häfen und Zeiten folgt einem Plan, auf den sich viele Gäste verlassen. Eine gecharterte Yacht darf ihn ändern, weil nur Ihre eigene Gruppe an Bord ist und der Tag Ihnen gehört.
Beim DynaRig dreht sich der ganze Mast in den Wind
Auf den meisten Segelschiffen sehen Sie die Kräfte, die einen Mast halten. Wanten, Drahtseile zu beiden Seiten, spannen ihn gegen den Rumpf, Stagen sichern ihn nach vorn und hinten, und über das Deck laufen Leinen zu den Winschen, den Seilwinden, mit denen die Crew die Segel setzt und trimmt. Beim DynaRig fehlt dieses Geflecht. Die Masten stehen frei, lassen sich als Ganzes drehen und tragen feste, leicht gebogene Rahen, an denen Rahsegel wie auf den Großseglern früherer Jahrhunderte sitzen. Gesetzt werden diese Segel nicht von Hand: Kleine Motoren ziehen sie aus dem Mast heraus und spannen sie, und eine Walze im Inneren rollt sie wieder ein. Gesteuert wird das alles von einem Pult aus.
Erdacht hat das Prinzip der deutsche Ingenieur Wilhelm Prölß, ursprünglich für die Frachtschifffahrt. In einem Forschungsprojekt untersuchte er, wie wirkungsvoll verschiedene Segelformen für Handelsschiffe sein könnten, und als eine Ölkrise Reedereien nach Alternativen zum Treibstoff suchen ließ, schlug er einen Massengutfrachter mit sechs Masten vor, das „DynaSchiff“. Gebaut wurde es nie. Die Konstruktion war zu schwer, und Hydraulik, Rollsysteme und Steuerung waren noch nicht ausgereift. Erst Kohlefaser, Sensortechnik und computergestützte Segelführung machten das Rigg Jahrzehnte später für eine Yacht möglich.
Wie eine Yacht mit DynaRig segelt, folgt aus dieser Bauweise. Statt einzelne Segel mit Leinen nachzustellen, dreht sich der ganze Mast in den Wind, und die Rahsegel eines Mastes arbeiten zusammen wie eine durchgehende, gewölbte Segelfläche. Der niederländische Schiffsarchitekt Gerard Dykstra, dessen Büro an der Entwicklung beteiligt war, nennt das Rigg ideal für die Bedienung von einem einzigen Pult, an dem ein Crewmitglied alle Funktionen steuern kann. Für Sie heißt das: Die Segelmanöver laufen ruhig ab, das Deck bleibt frei von Leinen und Winschen, und während die Segel ohne Handarbeit an Deck aus den Masten fahren, schauen Sie einfach zu.
In der Ankerbucht warten Beiboot, Kajak und Paddelbrett auf Sie
Eine Bucht ohne Hafen, ein paar Häuser am Ufer, dahinter bewaldete Hänge: An solchen Orten liegt Ihre Yacht vor Anker, und Ihr Weg ans Land führt über das Wasser. Ihn übernimmt der Tender, das Beiboot, das zwischen Schiff und Ufer pendelt und Sie an einen Strand, einen Steg oder in einen kleinen Hafen bringt. Bleibt Ihre Gruppe über Nacht lieber vor Anker als in einer Marina, erreichen Sie das Ufer zum Abendessen mit dem Tender trockenen Fußes. Auf größeren Schiffen bestimmen Tender und Liegezeiten den Landgang auf einer Kreuzfahrt. Auf einer Charteryacht fährt das Beiboot nur für Ihre Gruppe, und wann es ablegt, bestimmen Sie selbst.

Vor Anker wird die Yacht zum Ausgangspunkt für das Wasser selbst. Die Deckcrew, die auch den Tender fährt, hält die Ausrüstung für den Wassersport bereit: Kajaks, Bretter für das Stand-up-Paddling, bei dem man stehend paddelt, und Masken zum Schnorcheln. Ihr Tag kann mit einem Bad vor dem Frühstück beginnen, mittags an Deck weitergehen und am Nachmittag in eine Paddeltour entlang der Felsen münden, bevor die Yacht zum nächsten Ankerplatz segelt oder für die Nacht in der Bucht bleibt. Wie viel davon ein Tag tragen soll, bestimmen Sie, und die Crew richtet Beiboot, Ausrüstung und Mahlzeiten danach aus.
Im Ionischen Meer vor der Westküste Griechenlands reihen sich solche Buchten zwischen Inseln und Festland, und die Seewege dort haben eine lange Geschichte. Schon die Odyssee lässt Telemachos, den Sohn des Odysseus, von Ithaka zur Küste der Peloponnes segeln, um nach seinem Vater zu fragen. Was davon an Land erhalten ist, vom Palast des Nestor bis zu den Heiligtümern auf Ithaka, können Sie auf den Spuren von Nestor und Odysseus in Pylos und auf Ithaka erkunden. Bucht und Ort mit Geschichte trennt dort oft nur eine Fahrt mit dem Beiboot.
Meltemi über der Ägäis, Passat in der Karibik: zwei Segelzeiten im Jahr
Über der Ägäis, dem Meer zwischen dem griechischen Festland und der Küste Kleinasiens, weht im Sommer ein Wind, auf den sich Segler verlassen können. In der Klimaforschung heißt er Etesien, in Griechenland Meltemi. Die Etesien wehen im Sommer und Frühherbst überwiegend aus Norden und gelten als ausgesprochen stetiges Windsystem. Für eine Segelyacht ist ein solcher Wind ein Antrieb, mit dem sich planen lässt. Er passt zum Klima des ganzen Mittelmeerraums, das der britische Wetterdienst Met Office durch trockene Sommer und milde, feuchte Winter kennzeichnet. Im Mittelmeer segeln Sie damit im Nordsommer, wenn die Tage lang sind und Regen selten fällt.
Auf der anderen Seite des Atlantiks folgt das Segeljahr einem anderen Rhythmus. Die Inseln der Karibik kennen zwei Jahreszeiten, und geprägt wird ihr Wetter vom Passat, den vorherrschenden Ostwinden der Tropen. Die Segelzeit der Karibik liegt im Nordwinter, in der Trockenzeit der Inseln, die etwa von Dezember bis April reicht; dann ist es dort nach Angaben der Royal Meteorological Society, der britischen Fachgesellschaft für Meteorologie, angenehm warm, trocken und sonnig. Für die Planung Ihrer Charter ergibt sich daraus eine einfache Ordnung: Im europäischen Sommer bietet Ihnen das Mittelmeer verlässlichen Wind, lange Abende und Küsten, an denen Kultur und Bucht nah beieinanderliegen. Dem europäischen Winter entgehen Sie in der Karibik, mit warmen, trockenen Wochen unter dem Passat. Auch die übrigen Arten, von der Expedition bis zur Flussreise, folgen den Jahreszeiten der Natur; die Luxuskreuzfahrten im Überblick ordnen sie ein.

Ein Fragebogen erzählt der Crew von Gruppe, Küche und Wunschhäfen
Ihre Charter beginnt mit Fragen, die sich bei einer Kabinenbuchung nicht stellen. Wer reist mit, und wer schläft in welcher Kabine? Die Größe Ihrer Gruppe richtet sich nach der Zahl der Kabinen, und größere und kleinere Kabinen verteilen Sie auf Paare, Kinder oder Großeltern. Vor der Reise füllen Sie in der Regel einen ausführlichen Fragebogen aus, der mehrere Seiten umfassen kann: Vorlieben, Allergien und Ernährungswünsche stehen darin, und die Küche plant und kauft danach ein, bevor Sie an Bord kommen. Wenn Sie mit Kindern reisen, gehören auch deren Lieblingsgerichte und Essenszeiten in den Fragebogen.
Ebenso gehören Wassersport, Wunschhäfen und Anlässe in die Vorbereitung. Schnorcheln, Paddeln oder Kajakfahren melden Sie vorher an, denn nur dann sind die passende Ausrüstung und, wo nötig, eine Anleitung an Bord. Zwei oder drei Häfen und Buchten, die für Sie auf keinen Fall fehlen sollen, geben dem Kapitän einen Rahmen, in dem er die Route mit Wind und Wetter abstimmt; mehr Fixpunkte nehmen der Reise ihre Beweglichkeit. Fällt ein Geburtstag, ein Hochzeitstag oder ein Jubiläum in Ihre Reise, feiern Sie den Anlass an Bord, mit einem Abendessen an Deck oder einem besonderen Ankerplatz. Kleiderordnung und Gepflogenheiten, die das Leben an Bord einer Luxuskreuzfahrt prägen, stimmen Sie auf einer gecharterten Yacht selbst mit der Crew ab.
Vor und nach der Charter warten an Land unsere Gastgeber
Die Yacht aus Shahab Kamalis Reisebericht gehört zu unserem Angebot. The Maltese Falcon ist eine 88 Meter lange Segelyacht der italienischen Werft Perini Navi, mit sechs Kabinen für bis zu zwölf Gäste, darunter eine Eignersuite über die volle Breite des Schiffs. Gechartert wird sie nur als Ganzes, von einer einzigen Gruppe, und ihre Crew ist größer als die Zahl der Gäste. Ihr DynaRig mit drei frei stehenden, drehbaren Masten aus Kohlefaser setzt rund 2.400 Quadratmeter Segel in etwa sechs Minuten. Abends wird eines der Segel zur Leinwand, und Sie sehen einen Film unter freiem Himmel. Was die Yacht für unsere Gäste bedeutet, beschreibt unsere Pressemitteilung zur Maltese Falcon.

Eine ganze Yacht für die eigenen Leute gibt es auch ohne Segel. Die andBeyond Galapagos Explorer ist eine Yacht für zwölf Gäste, auf der sich einzelne Kabinen buchen lassen. Als Ganzes gechartert, gehört sie allein Ihnen und Ihren Mitreisenden, ob Familie über mehrere Generationen, Freundeskreis oder kleine Gruppe, und Sie erleben Galápagos unter sich. Dann bestimmt allein Ihre Runde den Ton an Bord, beim Abendessen ebenso wie bei den Gesprächen über die Tiere des Tages. Weitere Schiffe, von der Yacht bis zum Expeditionsschiff, stellt unsere Übersicht der Kreuzfahrten vor.

Eine Charter beginnt und endet an Land, und dort warten unsere Gastgeber. Auf seiner Reise nach Capri und Mallorca, von der sein Reisebericht erzählt, wohnte Shahab Kamali im Jumeirah Capri Palace, leicht erhöht im Herzen von Anacapri, und im Jumeirah Mallorca, das hoch über der Bucht von Port de Sóller an den Felsen liegt. Auf Rhodos empfängt Sie das AMOH auf einer Halbinsel bei Lindos, mit Blick über das Meer. Jedes dieser Häuser können Sie mit Ihrer Charter verbinden, als Ankommen davor oder als Ausklang danach. Welche Häuser und Rundreisen wir darüber hinaus planen, zeigen unsere Seiten zu Italien, Spanien und Griechenland.
Signature Kollection Travel ist Reiseveranstalter. Mit uns chartern Sie eine Segelyacht mit Crew und bekommen die Yacht, die zu Ihren eigenen Leuten passt, den Flug und die Gastgeber davor und danach aus einer Hand, zu einer Reise verbunden. Am Ende steht, womit diese Reise begonnen hat: das Rauschen des Wassers am Rumpf, wenn der Motor schweigt und nur noch der Wind die Yacht trägt. Eine Charter lebt nicht von der Größe der Yacht, sondern von dieser Stille unter Segeln, die nur Ihnen und Ihren Mitreisenden gehört.
Für Ihre Runde finden wir Yacht, Küste und Ankerplatz
Erzählen Sie uns, mit wem Sie reisen möchten, welche Küsten Sie reizen und wie viel Zeit Sie an Bord und an Land verbringen wollen. Als Reiseveranstalter planen wir Yacht, Flug und Gastgeber vor und nach der Charter aus einer Hand. Jede Reise wird individuell kalkuliert.
Häufige Fragen: Segelyacht mit Crew chartern
Kann man eine Segelyacht mit Crew privat chartern?
Ja. Bei einer Komplettcharter mieten Sie mit Ihrer Familie oder Ihrem Freundeskreis die ganze Segelyacht samt Kapitän, Deckcrew, Stewards und Küche. Fremde Mitreisende gibt es nicht, und Route, Ankerplätze und Tagesablauf werden mit Ihnen abgestimmt.
Wie viele Gäste reisen auf einer Segelyacht?
Auf einer gecharterten Segelyacht reisen so viele Gäste, wie die Kabinen fassen, und alle gehören zu Ihrer Gruppe. Zwölf Gäste sind dabei eine Schwelle aus dem Regelwerk: Der Yacht-Code der Red Ensign Group, zu der das Vereinigte Königreich mit seinen Kronbesitzungen und Überseegebieten gehört, gilt für gewerblich genutzte Yachten ab 24 Metern mit höchstens zwölf Passagieren. Für Yachten mit mehr Gästen gelten eigene Regeln.
Wer legt die Route fest?
Die Route einer Yachtcharter planen Sie gemeinsam mit dem Kapitän, ausgehend von den Wünschen Ihrer Gruppe. Unterwegs wird sie an Wind und Wetter angepasst. Bei Entscheidungen für die Sicherheit auf See hat nach dem Übereinkommen SOLAS der Kapitän das letzte Wort.
Was ist der Unterschied zwischen Yachtcharter und Kreuzfahrt?
Bei einer Yachtcharter gehört die ganze Yacht samt Crew Ihrer Gruppe, und Sie bestimmen Route und Tagesablauf mit. Auf einer Kreuzfahrt buchen Sie eine Kabine auf einem Schiff, dessen Route die Reederei festlegt, und teilen es mit anderen Gästen, auf großen Schiffen mit mehreren Tausend.
Wie sieht ein Tag an Bord einer Charteryacht aus?
Ein Tag an Bord einer Charteryacht folgt den Wünschen Ihrer Gruppe und dem Wetter. Oft wechseln sich Strecken unter Segeln mit Stunden vor Anker ab, in denen Sie schwimmen, paddeln oder schnorcheln, während das Beiboot Sie bei Bedarf an Land bringt. Die Küche richtet die Mahlzeiten nach dem Rhythmus des Tages.
Was ist ein DynaRig?
Ein DynaRig ist ein Segelsystem mit frei stehenden, drehbaren Masten ohne Wanten und Stagen. An festen Rahen laufen die Segel motorisch aus dem Mast und werden wieder eingerollt, getrimmt wird durch Drehen des ganzen Mastes. Das Prinzip stammt von dem deutschen Ingenieur Wilhelm Prölß, der es für Frachtschiffe entwickelte.



