Dieser Artikel gehört zum Thema Griechenlands Geschichte von Athen bis Rhodos.
Als das Schiff des Telemachos in Pylos anlegt, ist der Strand voller Menschen. Neun Gruppen zu je fünfhundert Männern sitzen dort, und jede hat neun schwarze Stiere herbeigeführt, die sie Poseidon opfert, dem Gott des Meeres. So beginnt der dritte Gesang der Odyssee. Der junge Mann ist von Ithaka herübergesegelt, um den alten König Nestor nach seinem Vater Odysseus zu fragen, der seit Jahren nicht aus dem Krieg um Troja heimgekehrt ist. Rund fünfzehn Kilometer nördlich der heutigen Hafenstadt Pylos stehen Sie auf einem flachen Hügel vor einem Palast, der Nestors Namen trägt. Unter seinem Schutzdach sehen Sie noch eine bemalte Badewanne aus Ton an ihrem Platz, und im Thronsaal ist der runde Herd erhalten.
Zwischen Pylos und Ithaka spannt sich der Seeweg, den der Dichter Homer den Sohn des Odysseus fahren lässt. Der Palast des Nestor im Südwesten der Peloponnes und die Insel Ithaka im Ionischen Meer sind zwei Reiseziele, zwischen denen bis heute eine Überfahrt liegt, und beide verbinden Reisende mit der Odyssee. Wie viel Homer steckt also in den Steinen? Die Ausgräber haben den Palast nach dem König der Odyssee benannt, und ob das heutige Ithaka überhaupt das Ithaka Homers ist, wird gerade wieder heftig diskutiert. Belegen lässt sich etwas anderes: ein Königreich, das seine Vorräte auf Tontafeln verzeichnete, ein Krieger, der mit mehr als 3.000 Beigaben bestattet wurde, und eine Insel, auf der Menschen Odysseus bis in römische Zeit als Helden verehrten. Für Sie heißt das: Mit diesen Spuren vor Augen reisen Sie anders durch den Westen Griechenlands.
Palast des Nestor: Warum ein Brand die Akten eines Königreichs bewahrte
Im Palast gehen Sie heute auf Besucherwegen unter einem weit gespannten Dach. Unter Ihnen liegen die Steinfundamente von vier Hauptgebäuden, und aus ihnen lesen Sie den Grundriss ab: Magazine für Vorräte, Bäder und Werkstätten, in denen unter anderem Duftöle hergestellt wurden. 105 Räume zählte allein das Erdgeschoss. In der Mitte lag das Megaron mit seinem runden Herd, nicht weit davon ein Baderaum mit der bemalten Tonwanne. Das Dach und die neuen Wege entstanden in drei Jahren Arbeit, am 12. Juni 2016 öffnete die Stätte wieder für Besucher. Seither schützt es, was vom Palast geblieben ist, vor Sonne und Regen.
Erbaut wurde der Palast auf dem Hügel Ano Englianos kurz nach 1300 v. Chr., rund vier Kilometer südlich des Ortes Chora. Er war das Verwaltungszentrum eines Königreichs, das fast ganz Messenien beherrschte, die fruchtbare Landschaft im Südwesten der Peloponnes. Seine Mauern bestanden aus Holz und Lehmziegeln über steinernen Sockeln, und gerade das wurde ihm zum Verhängnis: Um 1200 v. Chr. zerstörte ein Großbrand die Anlage. Danach wurde der Hügel verlassen, wie viele Orte Messeniens in dieser Zeit. Das Feuer hatte jedoch eine Nebenwirkung, der die Forschung viel verdankt. Es brannte die nur luftgetrockneten Tontafeln des Palastarchivs hart, die sonst längst zerfallen wären.
Hier erwartet Sie anderes als auf der Akropolis. Säulen und Giebel gibt es nicht, der Palast erschließt sich über seinen Grundriss, und den lesen Sie am besten vom Steg aus, Raum für Raum. Mit den Tafeln im Kopf erkennen Sie in einem Magazin den Ort, an dem Öl abgefüllt, gezählt und verbucht wurde, und im Megaron den runden Herd, neben dem einst der Thron stand. Ein Café und Toiletten gibt es vor Ort, sodass Sie den Rundgang ohne Eile mit einer Pause verbinden. Der Grundriss wird dabei lesbarer, je öfter Sie ihn mit dem vergleichen, was die Tafeln über das Königreich verraten.
Linear B: Wie die Tafeln von Pylos eine Schrift zum Sprechen brachten
Im Archiv am Eingang des Palasts stieß das Grabungsteam auf Tontafeln, bedeckt mit Zeichen, die niemand lesen konnte. Es war die erste Kampagne auf dem Hügel, 1939 begonnen von zwei Archäologen, dem Amerikaner Carl W. Blegen von der University of Cincinnati und dem Griechen Konstantinos Kourouniotis. Mehr als 600 Tafeln kamen in diesem Jahr zutage, gehärtet von dem Feuer, das den Palast um 1200 v. Chr. zerstört hatte. Es waren die ersten Tafeln in Linear B, die auf dem griechischen Festland gefunden wurden. Dann kam der Krieg, und erst 1952 wurde die Grabung fortgesetzt.
Im selben Jahr gelang die Entzifferung. Den Boden dafür hatte die US-Altphilologin Alice Kober bereitet: Bis zu ihrem Tod 1950 legte sie rund 180.000 Karteikarten mit Zeichenfolgen an. Darauf bauten der britische Architekt Michael Ventris und der Sprachforscher John Chadwick auf und wiesen 1952 nach, dass Linear B eine frühe Form des Griechischen festhält. Kurz darauf lieferte Pylos die Probe aufs Exempel: Auf der sogenannten Dreifuß-Tafel, die 1952 im Palast gefunden wurde, stehen neben den Silbenzeichen kleine Bilder von Dreifüßen und Gefäßen, und die Wörter daneben ergaben nach Ventris’ Lesung genau diese Gegenstände. So bestätigte die Tafel die Lesung von Michael Ventris, der vier Jahre später, 1956, mit nur 34 Jahren starb. Die Tafel selbst sehen Sie heute im Nationalen Archäologischen Museum in Athen.
Was die Tafeln erzählen, ist nüchtern. Es sind Verwaltungsnotizen, Listen von Gütern, Abgaben und Arbeitskräften, keine Heldengeschichten. Homer dagegen, dessen Epen Jahrhunderte nach dem Brand entstanden, erinnert sich an Pylos als reiches Königreich: Nestor führt in der Ilias 90 Schiffe nach Troja. Die Ausgräber verbanden den Palast mit diesem homerischen Pylos, und unter dem Namen des Königs ist er bekannt geworden. Die Tafeln zeigen, wie ein solcher Reichtum verwaltet wurde, und gerade darin liegt für Sie der Reiz des Besuchs: Sie gehen durch die Räume, in denen diese Verwaltung arbeitete.
Rund um Pylos: Ein Kriegergrab, älter als der Palast, und die Bucht von Navarino
Im Mai 2015 legte ein Team der University of Cincinnati um die Archäologen Sharon Stocker und Jack Davis in einem Olivenhain nahe dem Palast ein Grab frei, das seit der Bronzezeit niemand geöffnet hatte. Darin lag ein Mann, den sie Griffin Warrior nannten, auf Deutsch Greifenkrieger, und um ihn herum Waffen, Schmuck, Gefäße und Siegel: mehr als 3.000 Beigaben sind inzwischen katalogisiert. Bestattet wurde er um 1450 v. Chr., ältere Angaben sprechen von 1500 v. Chr. Damit lag er schon mehr als ein Jahrhundert in der Erde, als oben auf dem Hügel der Palast entstand.
Unter den Beigaben ist ein Stein, der nur 3,6 Zentimeter misst. Der Pylos Combat Agate ist ein Siegelstein aus Achat, also ein kleiner gravierter Stein, mit dem man ein Bild in Ton oder Wachs drücken konnte und der zugleich als Schmuck und Statuszeichen diente. Er zeigt einen Krieger, der einem Gegner das Schwert in den Hals stößt, während ein dritter sterbend am Boden liegt. Manche Details sind nur einen halben Millimeter groß; Jack Davis nannte sie „incomprehensibly small“, unbegreiflich klein. Gefertigt wurde der Stein wahrscheinlich in einer minoischen Werkstatt, also auf Kreta, der Heimat der älteren Palastkultur der Ägäis. 2018 fand dasselbe Team nahe dem Palast zwei Tholosgräber, deren Inneres mit Gold ausgekleidet war. Der Greifenkrieger selbst lag in einem Schachtgrab, einer in den Fels gesenkten, mit Steinen eingefassten Grube. Messenien gilt als die Region, in der die Tholosgräber der Mykener entstanden.
Den Siegelstein und weitere Funde aus Pylos zeigten zuerst das Archäologische Museum Messenien in Kalamata und die Getty Villa in Malibu. In Athen widmete ihnen das Nationale Archäologische Museum ab dem 26. Mai 2026 die Sonderausstellung „Pylos of Nestor“ mit 225 Objekten, 214 davon aus Messenien, darunter die Dreifuß-Tafel aus dem Palastarchiv. Das Grab selbst ist kein Programmpunkt unserer Reisen.
Vom Palast fahren Sie hinunter in die Stadt und erreichen eine Bucht mit einer jüngeren Geschichte. Am 20. Oktober 1827 legte in der Bucht von Navarino, wie Pylos damals hieß, ein Boot am britischen Flaggschiff „Asia“ an, einem Linienschiff mit 82 Kanonen. Es brachte die Aufforderung Ibrahim Paschas, des ägyptischen Befehlshabers, die Schiffe Großbritanniens, Frankreichs und Russlands sollten die Bucht verlassen; die drei Mächte wollten nach dem Londoner Vertrag von 1827 im griechischen Unabhängigkeitskrieg einen Waffenstillstand durchsetzen. Admiral Edward Codrington, der die Flotte der drei Mächte befehligte, lehnte ab, und vier Stunden später war die osmanisch-ägyptische Flotte nahezu vernichtet. Die Schlacht gilt als letzte große Flottenschlacht unter Segeln und als Wendepunkt auf dem Weg zum unabhängigen Griechenland. Über der Bucht steht das Niokastro, die „Neue Burg“, eine sechseckige Zitadelle, die die Osmanen 1573 erbauten. Von ihren Mauern blicken Sie über die ganze Bucht bis zur Insel Sfaktiria und dahinter auf das offene Meer, über das Telemachos in der Odyssee nach Ithaka heimsegelt.
Polis-Höhle und Odysseion: Wie Ithaka seinen Helden verehrte
In einer Vitrine der archäologischen Sammlung von Stavros im Norden Ithakas sehen Sie das Bruchstück einer Tonmaske aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Eingeritzt sind zwei griechische Wörter: ΕΥΧΗΝ ΟΔΥΣΣΕΙ, „Gelübde für Odysseus“. Gefunden wurde es in einer Höhle an der Bucht von Polis, die vom 3. Jahrtausend v. Chr. bis in römische Zeit als Kultort diente. In den 1930er-Jahren grub dort die britische Archäologin Sylvia Benton für die British School at Athens und fand unter anderem Dreifüße aus Bronze aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. Die Inschrift zeigt, was auf dieser Insel über Jahrhunderte selbstverständlich war: Odysseus galt hier als Held, dem man opferte und Versprechen gab, eine Gestalt der Dichtung und zugleich ein Gegenüber im Kult.
Ithaki, wie die Insel auf Griechisch heißt, liegt im Ionischen Meer dicht vor der Ostküste der größeren Insel Kefalonia. Einen Flughafen gibt es nicht, Sie erreichen die Insel nur per Schiff. Auf dem Berg Aetos lag die antike Stadt Alalkomenai. Heinrich Schliemann, der Kaufmann und Ausgräber von Troja, fand dort Münzen mit dem Kopf des Odysseus und der Aufschrift ΙΘΑΚΩΝ, „der Ithaker“. Auf dem Berg kam auch ein Rundbau mit Keramik aus der Zeit um 1400 v. Chr. zutage. Im Archäologischen Museum in Vathy sehen Sie Funde vom Aetos aus der Zeit zwischen 1000 und 700 v. Chr.
Bei Agios Athanasios im Norden der Insel, einem Ort, der als „Schule Homers“ bekannt ist, grub die Universität Ioannina von 1994 bis 2012, seit 2018 setzt ein neues Programm unter dem Archäologen Giannos Lolos die Arbeit fort. Die Archäologen fanden eine mykenische Siedlung des 14. und 13. Jahrhunderts v. Chr. mit einer unterirdischen Quellkammer. Die Siedlung gehörte zu einem Netz von sieben bis acht mykenischen Orten im Nordwesten der Insel. Im Juni 2025 meldete das Team, an derselben Stelle habe in hellenistischer und römischer Zeit ein Odysseion gestanden, ein Heiligtum des Heroenkults um Odysseus. Unter 14 gestempelten Ziegeln und beschrifteten Bruchstücken tragen zwei den Namen des Helden, dazu kommt eine kleine Bronzebüste, die ihn darstellt. Dass es ein solches Heiligtum gab, wusste man schon aus einem Dekret des 2. Jahrhunderts v. Chr. aus Magnesia am Mäander in Kleinasien, das das Odysseion und die Odysseia nennt, Spiele zu Ehren des Helden. Besichtigen lässt sich der Ort bis zum Ende der Restaurierung nicht.
Die Ithaka-Frage: Lag Homers Insel auf Kefalonia?
Ob die Insel der Verehrung auch die Insel der Dichtung ist, wird seit Langem diskutiert. 2005 stellte der britische Unternehmer Robert Bittlestone im Buch „Odysseus Unbound“, verfasst mit dem Cambridger Philologen James Diggle und dem Geologen John Underhill, eine These vor: Homers Ithaka sei Paliki, die nach Westen gewandte Halbinsel Kefalonias. Damals habe ein später verschütteter Meereskanal im Thinia-Tal sie vom Rest Kefalonias getrennt. Am 10. Juni 2026 legte Underhill in Aberdeen die Ergebnisse seiner langjährigen geowissenschaftlichen Untersuchungen vor. Einen durchgehenden Meereskanal aus der Bronzezeit gab es im Thinia-Tal nicht, das Tal formte ein Gewässernetz an Land mit Flüssen und einem Bergsee. Paliki war also keine Insel. Am 5. Juli 2026 folgte im Online-Journal „Antigone“ der zweite Schritt: Diggle und Underhill argumentieren, Homer nenne Ithaka nirgends ausdrücklich eine Insel. Ithaka könne demnach ein Teil Kefalonias gewesen sein, und Paliki halten sie weiter für den wahrscheinlichen Ort.

Underhill stützt die These mit einem weiteren Argument: Auf dem heutigen Ithaki fehlten Belege für größere Siedlungen der Bronzezeit. Die Ausgräber aus Ioannina halten dagegen und verweisen auf ihr Netz von sieben bis acht mykenischen Orten im Nordwesten der Insel. Entschieden ist die Frage nicht, und sie wird es vielleicht nie sein. Für Ihre Reise ist das offene Ende ein Gewinn, denn es macht aus der Überfahrt zwischen den Inseln eine Spurensuche. Auf Ithaka stehen Sie dort, wo die Antike selbst ihren Helden verehrte. Auf Paliki sehen Sie die Landschaft, in der zwei Gelehrte unserer Zeit Homers Insel vermuten.
Pylos und Ithaka: Was geht und was nicht
Am Palast des Nestor und im Niokastro folgen die Öffnungszeiten dem Kalender. Von April bis August sind beide bis in den Abend geöffnet, im Herbst schließen sie schrittweise früher, und von November bis März endet der Tag um 15:30 Uhr. Das Museum in Vathy und die Sammlung in Stavros öffnen dagegen das ganze Jahr zu denselben Zeiten. Den Dienstag planen Sie am besten anders: An diesem Tag sind der Palast, das Niokastro, das Museum in Vathy und die Sammlung in Stavros geschlossen. Nutzen Sie ihn für die Überfahrt oder für einen Tag am Meer.
| Ort | Geöffnet (Stand November 2026) | Eintritt | Geschlossen |
|---|---|---|---|
| Palast des Nestor, Ano Englianos | 1.4.–31.8. 8–20 Uhr, im September und Oktober schrittweise bis 18 Uhr, 1.11.–31.3. 8:30–15:30 Uhr; Einlass bis 20 Min. vor Schluss | kostenpflichtig, Tickets auch online bei Hellenic Heritage | Di, 1.1., 25.3., 1.5., Ostersonntag, 25./26.12. |
| Niokastro, Pylos | 1.4.–31.8. 8–20 Uhr, Herbst schrittweise bis 18 Uhr, 1.11.–31.3. 8:30–15:30 Uhr; Einlass bis 20 Min. vor Schluss | kostenpflichtig, das Ticket gilt auch für das Archäologische Museum Pylos | Di, 1.1., 25.3., 1.5., Ostersonntag, 25./26.12. |
| Archäologisches Museum Vathy und Sammlung Stavros, Ithaka | ganzjährig 8:30–15:30 Uhr | kostenpflichtig | Di |
| Agios Athanasios („Schule Homers“), Ithaka | für Besucher geschlossen | – | bis zum Ende der Restaurierung |
Ithaka erreichen Sie nur mit dem Schiff. Die kürzeste Verbindung führt von Sami auf Kefalonia in rund 31 Minuten nach Pisaetos, von Patras auf der Peloponnes dauert die Überfahrt etwa anderthalb Stunden, in der Hochsaison von Kyllini knapp drei Stunden; von Lefkada fahren Schiffe in rund einer Stunde nach Frikes oder Pisaetos. Die Fahrpläne wechseln mit der Saison, deshalb bestätigen wir die Verbindungen erst für Ihr konkretes Reisedatum. Für die Dreifuß-Tafel im Nationalen Archäologischen Museum legen Sie Athen an den Anfang oder das Ende der Reise.
So planen wir Pylos und Ithaka auf den Spuren des Telemachos
Ihre Reise in den Westen Griechenlands beginnt in Athen, und dafür gibt es einen guten Grund. Im Nationalen Archäologischen Museum sehen Sie die Dreifuß-Tafel aus dem Palastarchiv, die die Lesung von Michael Ventris bestätigte. Mit dieser Tafel im Gedächtnis lesen Sie später den Grundriss in Messenien mit anderen Augen. In Athen wohnen Sie im THE DOLLI at Acropolis, mitten im historischen Zentrum, den Burgberg in Gehweite; von hier brechen wir nach dem Museumstag nach Messenien auf. Bleibt Ihnen vor der Fahrt in den Westen noch ein Tag für Kerameikos, Agora und Pnyx, finden Sie die Wege dafür im Guide zum antiken Athen jenseits der Akropolis.

Für die Nächte in Messenien und auf Ithaka stimmen wir die Unterkunft mit Ihnen individuell ab, nach Reisezeit, Lage und dem Maß an Ruhe, das Sie suchen. Den Palast besuchen Sie mit einem privaten Guide, der die Tafeln und den Grundriss zusammenbringt, auf Ithaka mit jemandem, der die Polis-Bucht, den Aetos und die Debatte um Paliki kennt. Zwischen den Stationen geben wir dem Weg Zeit, denn die Überfahrt gehört zur Geschichte. Wie sich Athen, Pylos und Ithaka in rund zwölf Tagen verbinden, rechnet der Guide Wie viel Zeit braucht eine Griechenland-Rundreise? Etappe für Etappe vor.
Ans Ende Ihrer Reise legen wir gern Tage am Meer. Das One&Only Aesthesis liegt in Glyfada an der Athener Riviera, rund 30 Minuten vom Zentrum und vom Flughafen entfernt, zwischen einem geschützten Pinienwald und dem Saronischen Golf. Eine der Villen des Resorts heißt Nostos. Das griechische Wort bedeutet Heimkehr, und es ist das Thema der Odyssee. Nach Tagen auf dem Seeweg des Telemachos verstehen Sie den Namen ohne Erklärung.
Hängen Sie an den Westen noch die Ägäis an, finden Sie auf Rhodos im AMOH bei Lindos Ihren Gastgeber; die Insel der Johanniter erschließt der Guide Rhodos zwischen Lindos und der Ritterstadt. Weshalb das seit dem Frühjahr 2026 geöffnete Haus zu uns gehört, steht in der Meldung zur Aufnahme des AMOH.

Die Regionen des Landes stellt unsere Seite zur Griechenlandreise vor, den Überblick über die Epochen gibt der Guide zu Griechenlands Geschichte von Athen bis Rhodos. Am Ende der Reise denken Sie vielleicht noch einmal an Pylos, an den Strand mit den neun Gruppen und den schwarzen Stieren, und wissen inzwischen, was davon Dichtung ist und was Befund. Telemachos fand bei Nestor keine Gewissheit über seinen Vater, wohl aber Gastfreundschaft und einen Weg weiter. Darum geht es auch heute auf dieser Route: Mit Zeit für jede Etappe finden Sie in Pylos und auf Ithaka beides wieder.
Ihre Reise nach Pylos und Ithaka
Wir planen Ihre Route von Athen nach Messenien und auf Ithaka mit privaten Guides für den Palast des Nestor, das Niokastro und die Stätten der Odyssee, mit den passenden Fährverbindungen und mit genug Zeit an jedem Ort. Auf Wunsch verbinden wir den Westen mit Tagen an der Athener Riviera oder auf Rhodos.
Häufige Fragen zu Pylos und Ithaka
Kann man den Palast des Nestor besichtigen?
Ja. Die Ruinen liegen rund 15 Kilometer nördlich von Pylos unter einem Schutzdach, und Sie gehen auf Besucherwegen hindurch. Der Eintritt ist kostenpflichtig, Tickets buchen Sie auch online bei Hellenic Heritage; dienstags ist geschlossen. Von November bis März ist von 8:30 bis 15:30 Uhr geöffnet, im Sommer bis 20 Uhr.
Hat Odysseus wirklich auf Ithaka gelebt?
Ob es Odysseus gab, ist nicht belegt. Belegt ist, dass er auf Ithaka verehrt wurde: in der Höhle an der Polis-Bucht, wo ein Maskenfragment aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. ein Gelübde für Odysseus nennt, und in einem Heiligtum bei Agios Athanasios, das 2025 als Odysseion identifiziert wurde.
Ist das heutige Ithaka das Ithaka Homers?
Das ist umstritten. Forscher der Universitäten Aberdeen und Cambridge halten 2026 die Halbinsel Paliki auf Kefalonia für wahrscheinlicher, die Universität Ioannina verweist auf ein Netz mykenischer Siedlungen im Nordwesten des heutigen Ithaka.
Was ist der Griffin Warrior?
So nennen die Ausgräber einen mykenischen Krieger, der um 1450 v. Chr. nahe dem späteren Palast von Pylos bestattet wurde. Sein ungeplündertes Grab wurde 2015 von einem Team der University of Cincinnati gefunden. Mehr als 3.000 Beigaben sind katalogisiert, darunter der nur 3,6 Zentimeter große Siegelstein Pylos Combat Agate.
Wie kommt man nach Ithaka?
Nur mit dem Schiff, denn die Insel hat keinen Flughafen. Am kürzesten fahren Sie mit der Fähre von Sami auf Kefalonia nach Pisaetos, rund 31 Minuten; weitere Verbindungen gibt es ab Patras, Astakos und Lefkada, in der Hochsaison auch ab Kyllini.



