Dieser Artikel gehört zum Thema Luxuskreuzfahrten im Überblick.
Auf Floreana traf der Naturforscher Charles Darwin den Vizegouverneur Nicholas Lawson, und der erzählte ihm von den Riesenschildkröten der Galápagos-Inseln: An der Form des Panzers erkenne er, von welcher Insel ein Tier stamme. Darwin schenkte dem, wie er später schrieb, eine Zeit lang zu wenig Beachtung. Die HMS Beagle, ein Vermessungsschiff der Royal Navy, lag rund fünf Wochen im Archipel, und Darwin war etwa neunzehn Tage an Land. Sein erster Landgang auf San Cristóbal dauerte eine Stunde, auf Santiago zeltete er mehr als eine Woche. Erst nach der Abreise, beim Vergleich der Spottdrosseln von mehreren Inseln, wurde ihm klar, wie verschieden die Tierwelt von Insel zu Insel war. Was er von Galápagos mitnahm, hing davon ab, wo, wie oft, wie lange und mit wem er an Land gegangen war. Für Ihren Landgang gilt dasselbe.
Ein Landgang auf einer Kreuzfahrt fällt in die Liegezeit, die Zeit, die das Schiff in einem Hafen oder auf Reede verbringt; wie lang sie ist, legt die Reederei für jeden Hafen fest, und manche Reisen bleiben über Nacht. Bei Kreuzfahrt-Landausflügen gehen Sie über die Pier, mit dem Tender oder mit dem Schlauchboot an Land, auf Expeditionen und Flussexpeditionen in kleinen Gruppen und oft mehrmals am Tag.
Die Liegezeit gibt den Rahmen, ein Thema füllt den Hafentag
Ein Hafentag beginnt mit dem Moment, in dem das Schiff seinen Platz erreicht. Liegt es an der Pier, wird die Gangway ausgelegt, und Sie sind mit wenigen Schritten an Land. Wo keine Pier ist, ankert das Schiff auf Reede, und Boote übernehmen den Weg zum Ufer. Von da an läuft die Liegezeit, und in sie passt alles, was der Tag an Land bringt: die Stunden, in denen Sie einen Ort besuchen, wandern oder durch die Gassen gehen. Die Länge der Liegezeit plant die Reederei Hafen für Hafen. Am Ende steht die Rückkehrzeit, zu der alle wieder an Bord sind, damit das Schiff pünktlich ablegen kann. Diese Zeit ist der feste Punkt, von dem aus Sie Ihren Tag an Land planen.
Wie oft ein Hafentag auf den nächsten folgt, hängt von der Route ab. Manche Routen reihen Häfen dicht aneinander, etwa zwischen Inseln, die nur wenige Seemeilen trennen, sodass Sie fast jeden Tag mit einem Landgang beginnen. Andere verbinden weit auseinanderliegende Ziele mit Überfahrten, auf denen Seetage liegen, Tage ohne Hafen, an denen das Schiff selbst zum Ziel wird. Beide Formen haben ihren Reiz: die eine die Fülle der Orte, die andere die Ruhe dazwischen. Was Sie an einem Tag auf See erwartet, beschreibt der Travel Guide Leben an Bord einer Luxuskreuzfahrt.

Ein Hafentag gelingt, wenn er ein Thema hat. Einen kleinen Hafenort am Ionischen Meer erkunden Sie zu Fuß, mit einem Weg hinauf zur Kirche, einem Bad in der Bucht und einem Mittagessen im Schatten. In einer großen Stadt entscheiden Sie sich am besten für einen Schwerpunkt, ein Museum, ein Viertel oder einen Markt, statt alles in wenige Stunden zu pressen. So bleibt Ihnen Raum für das, was sich unterwegs ergibt: ein Gespräch in einer Werkstatt, ein Umweg durch eine stille Gasse, ein zweiter Kaffee mit Blick auf den Hafen.
Kleine Gruppen und Abende im Hafen geben dem Landgang Raum
An einem Strand auf Galápagos legt Ihr Beiboot an, Sie steigen mit einer kleinen Gruppe aus, und der Naturführer geht voran. So gehen Sie auf Expeditionen, kleinen Yachten und Flussexpeditionen an Land: Boot für Boot, jeweils mit einem Guide, der den Ort kennt. In der Antarktis ist dieser Rahmen besonders klar geregelt: Die IAATO, der Verband der Antarktis-Reiseveranstalter, und die Besucherrichtlinien des Antarktisvertrags legen fest, dass höchstens 100 Gäste gleichzeitig an einer Landestelle sind. Wie diese Regeln eine Reise prägen, erklärt der Travel Guide Expeditionskreuzfahrt. Großschiffe mit mehreren Tausend Gästen haben ihre Stärken an Bord, von der Auswahl an Restaurants bis zum Abendprogramm. Auf einem kleinen Schiff steht dagegen der Landgang im Mittelpunkt Ihrer Reise.
Mehr Zeit an Land kann auch die Route schaffen. Manche Luxusreisen bleiben über Nacht im Hafen, und dann gehört Ihnen auch der Abend. Ein Abend in einem Hafenort hat eine andere Stimmung als der Mittag: Die Wärme lässt nach, die Menschen des Ortes kommen auf die Plätze, und in den Tavernen am Wasser werden die Tische gedeckt. Aus dem Landgang wird ein kleiner Aufenthalt: Sie essen an Land zu Abend, spazieren durch den stiller gewordenen Ort und nehmen sich am nächsten Morgen in einem zweiten Anlauf vor, was offen blieb. Ob Ihre Reise solche Übernachtungen enthält, zeigt der Reiseverlauf.
Ohne Pier geht es mit Tender oder Schlauchboot an Land
Am einfachsten ist der Weg an Land, wenn das Schiff an einer Pier festmacht. Über die Gangway gehen Sie direkt auf den Kai, und je nach Hafen beginnt der Ort gleich dahinter oder ist mit einem kurzen Transfer erreichbar. Nicht jeder Ort hat eine Pier, die zu einem Kreuzfahrtschiff passt. Dann liegt das Schiff auf Reede, und Tenderboote bringen Sie an Land und wieder zurück; ein solcher Hafen heißt Tenderhafen. Die Überfahrt gehört zu den schönen Momenten eines Hafentags, wenn das Schiff hinter Ihnen zurückbleibt und der Ort mit jedem Meter näher rückt.

Wo es weder Hafen noch Anleger gibt, kommt das Schlauchboot (Zodiac) zum Einsatz. Expeditionsschiffe tragen solche robusten Boote an Bord und setzen ihre Gäste damit an Stränden und Felsküsten ab; diese Form des Landgangs heißt Anlandung. Welche Stelle angesteuert wird, entscheidet das Expeditionsteam aus Guides und Lektoren unter der Expeditionsleitung nach Wetter, Eis und Tieren, und manchmal wird aus der Anlandung eine Fahrt entlang der Küste. Auf Galápagos heißen die Beiboote Pangas, auf dem Amazonas sind es schmale Motorboote, die Skiffs. Mit jedem dieser Boote kommen Sie in kleinen Gruppen dorthin, wo das Schiff selbst nicht anlegen kann.
Expeditionsteam, Flussufer oder eigene Gruppe bestimmen den Landgang
Auf einer Expeditionskreuzfahrt ist der Landgang der Kern des Tages. Guides und Fachleute an Bord planen die Anlandungen, und an guten Tagen erleben Sie mehrere Anlandungen oder Bootsfahrten nacheinander. Auf Galápagos, wo Darwin an Land ging, folgt jeder Landgang den Regeln des Nationalparks: An den Besucherstellen begleiten von der Parkverwaltung autorisierte Naturführer die Gäste. Auf den kleinen Yachten im Archipel gehören tägliche Landgänge und Schnorchelausflüge zum Rhythmus Ihrer Reise.
Im peruanischen Amazonas führen auf einer Flussexpedition alle Wege über das Wasser. Vom Flussschiff aus fahren Sie meist mehrmals am Tag in Skiffs zu Seitenarmen, Lagunen und überfluteten Wäldern, begleitet von Naturführern. Auf europäischen Flüssen legt das Schiff am Ufer an, und Sie gehen über einen Anleger an Land. Beide Formen verbindet, dass das Ufer nie fern ist und der Fluss den Tag ordnet.
Ganz anders reisen Sie, wenn Sie mit Ihrer Gruppe eine Segelyacht für sich allein chartern. An Bord bestimmen Sie den Rhythmus weitgehend selbst, im Rahmen dessen, was Wetter und Revier erlauben. Das Beiboot bringt Sie in eine Bucht, an einen Strand oder in einen kleinen Hafen, und wann es an Land geht, besprechen Sie mit der Crew. So verschieden die Boote sind, so verschieden ist der Takt des Tages: Auf Expeditionen gibt ihn das Expeditionsteam vor, auf dem Fluss das Ufer und auf der Yacht Ihre Gruppe.
| Kreuzfahrtart | Weg an Land | Typischer Rhythmus | Wer führt |
|---|---|---|---|
| Luxus-Hochsee | Pier oder Tender | Hafentage, manche Reisen mit Übernachtung im Hafen | Ausflug des Schiffs, privater Guide oder eigener Weg |
| Expedition | Schlauchboot (Zodiac), Anlandung ohne Hafen | Anlandungen und Bootsfahrten je nach Bedingungen des Tages | Expeditionsteam |
| Yacht auf Galápagos | Beiboot (Panga) | tägliche Landgänge und Schnorchelausflüge | autorisierter Naturführer |
| Flussexpedition im Amazonas | Skiff | meist mehrere Ausflüge am Tag | Naturführer |
| Flussschiff in Europa | Anleger am Ufer | Landgänge entlang des Flusses, das Ufer in Sichtweite | Ausflug des Schiffs oder eigener Weg |
| Segelyacht mit Crew | Beiboot (Tender) | weitgehend nach Wunsch der Gruppe | Crew |

Kreuzfahrt-Landausflüge: mit dem Schiff, mit Guide oder auf eigene Faust
Für Landausflüge auf einer Kreuzfahrt gibt es drei Wege, und jeder hat seine Stärken. Der Ausflug des Schiffs ist vorbereitet, bevor Sie an Land gehen: Fahrzeug, Guide und Programm stehen fest, und Beginn und Ende sind auf die Liegezeit abgestimmt. Solche Ausflüge reservieren Sie vor der Reise oder, solange Plätze frei sind, an Bord. Ein privater Guide verbindet Ortskenntnis mit Ihrem Tempo, richtet die Route nach Ihren Interessen und hat Zeit für Fragen und Umwege. Der eigene Weg schließlich lässt Ihnen die meiste Freiheit: In Orten, deren Zentrum gleich hinter dem Hafen beginnt, ist ein Landgang auf eigene Faust eine schöne Art, einen Ort kennenzulernen.
Ob Landausflüge zum Umfang einer Kreuzfahrt gehören, unterscheidet sich je nach Reederei. Manche schließen sie in ein umfassendes Leistungspaket ein („all-inclusive“), bei anderen buchen Sie die Ausflüge einzeln dazu, und auf Expeditionsschiffen gehören die Anlandungen mit dem Schlauchboot in der Regel dazu. Welche Leistungen an Bord üblicherweise eingeschlossen sind, beschreibt der Travel Guide zum Bordleben auf einer Luxuskreuzfahrt. Auch ein gelungener Landausflug bleibt an einen Tag gebunden, und ein Hafentag zeigt einen Ort, kein ganzes Land. Ein Land in der Tiefe lernen Sie mit einer Landreise vor oder nach der Kreuzfahrt kennen, wie sie der Travel Guide Kreuzfahrt und Rundreise kombinieren beschreibt.
Die Rückkehrzeit im Blick und ein leichtes Tuch im Gepäck
Die wichtigste Angabe eines Hafentags ist die Rückkehrzeit. Behalten Sie sie bei jedem Landgang im Blick und rechnen Sie für den Rückweg genug Zeit ein, in einem Tenderhafen auch für die Fahrt mit dem Boot. So bleibt der letzte Teil des Tages entspannt. Ein Blick auf den Stadtplan vor dem Aufbruch zeigt Ihnen, wie weit das Ziel des Tages vom Hafen entfernt liegt. Wir empfehlen, bei jedem Landgang die Bordkarte und einen Ausweis mitzunehmen, dazu Wasser, Sonnenschutz und eine leichte Jacke. Bequeme, geschlossene Schuhe tragen Sie durch Gassen mit Kopfsteinpflaster ebenso wie über Wege an der Küste.
Kirchen, Klöster, Moscheen und Tempel sind in vielen Häfen das Ziel des Tages, und dort gelten eigene Regeln für die Kleidung. Schultern und Knie bedeckt zu haben, ist an vielen religiösen Orten selbstverständlich; mit einem leichten Tuch im Gepäck sind Sie auch an warmen Tagen passend gekleidet. Ebenso selbstverständlich ist der Respekt vor den Menschen, die dort leben: Fotos von Menschen entstehen nur mit ihrem Einverständnis, und in kleinen Orten öffnet ein freundlicher Gruß mehr Türen als jede Kamera. Fragen Sie in einem Markt oder einer Werkstatt kurz nach, bevor Sie fotografieren, dann wird aus dem Foto oft ein Gespräch. Derselbe Respekt gilt der Natur: Wie Sie sich in Schutzgebieten wie Galápagos oder der Antarktis an Land bewegen, erklärt der Travel Guide zur Expeditionskreuzfahrt.
Ihr Landgang entscheidet, welches Schiff wir Ihnen vorschlagen
Welche Kreuzfahrt zu Ihnen passt, hängt bei Signature Kollection Travel zuerst davon ab, was Sie an Land erleben möchten. Als Reiseveranstalter planen wir Kreuzfahrt, Flug und Landreise aus einer Hand, sodass Schiff und Land zu einer Reise werden. Für Anlandungen an Küsten ohne Hafen eignet sich die HANSEATIC nature, ein Expeditionsschiff, das seine Schlauchboote an Bord trägt. Im Nationalpark von Galápagos ist die andBeyond Galapagos Explorer unterwegs, eine Yacht für zwölf Gäste, im peruanischen Amazonas das Flussschiff Pure Amazon an A&K Sanctuary mit höchstens 22 Gästen und eigenen Skiffs an Bord. Den Takt der Reise bestimmen Sie selbst auf The Maltese Falcon, einer Segelyacht für bis zu zwölf Gäste, die Sie als Gruppe chartern; ihr Beiboot bringt Sie vom Ankerplatz in die Bucht. Alle weiteren Schiffe zeigt unsere Übersicht der Kreuzfahrten.

Zwei unserer Rundreisen zeigen, wie ein Schiff zur Etappe einer Landreise wird. Die Rundreise Ecuador von Quito über Mashpi bis zu den Galápagos endet an Bord der andBeyond Galapagos Explorer, von der aus Sie mit dem Beiboot zu den Besucherstellen der Inseln fahren. Auf der Rundreise Peru von Lima über Amazonien und Machu Picchu bis zum Titicacahochland ist die Pure Amazon die Etappe im Regenwald: Von Bord aus fahren Sie mit den Skiffs in die Seitenarme, bevor die Reise in die Anden weitergeht. Unsere Seiten zu Ecuador und Galápagos und zu Peru stellen beide Länder mit ihren Hotels und Rundreisen vor.
Wie die Inseln des Ionischen Meeres über das Wasser verbunden sind, erzählt der Travel Guide Nestor und Odysseus in Pylos und auf Ithaka. Soll aus Ihrem Hafentag eine Reise an Land werden, zeigt ein weiterer Travel Guide, wie viel Zeit eine Griechenland-Rundreise braucht. Für eine Safari vor oder nach der Kreuzfahrt gilt dieselbe Frage, und auch dazu gibt es einen eigenen Guide: wie viele Tage eine Safari in Afrika braucht. Häuser und Routen in Griechenland finden Sie auf unserer Seite zu Griechenland.
Charles Darwin war auf Galápagos etwa neunzehn Tage an Land, und was die Inseln ihm gezeigt hatten, verstand er erst auf der Weiterfahrt. Sie gehen heute auf denselben Inseln an den Besucherstellen des Nationalparks an Land, in kleinen Gruppen und mit einem Naturführer, den Sie vor Ort fragen können, wie verschieden die Tierwelt von Insel zu Insel ist. Was Sie von einem Ort mitnehmen, hängt davon ab, wie Sie an Land gehen: wo, wie oft, wie lange und mit wem. Zwischen dem Kai eines Hafenorts am Ionischen Meer und dem Strand einer Vulkaninsel liegt dabei die ganze Spannweite der Reisen auf dem Wasser. Nach diesen vier Fragen richten wir jede Kreuzfahrt aus, die wir mit Ihnen planen.
Erzählen Sie uns, wo Sie an Land gehen möchten
Erzählen Sie uns, welche Orte Sie sehen möchten und wie Sie sie erleben wollen: auf eigene Faust, mit privatem Guide oder in kleinen Gruppen vom Schlauchboot aus. Wir schlagen Ihnen passende Schiffe vor und verbinden die Kreuzfahrt auf Wunsch mit Tagen an Land vor oder nach der Zeit auf dem Wasser. Jede Reise wird individuell kalkuliert.
Häufige Fragen zu Landausflügen auf Kreuzfahrten
Wovon hängt ab, wie lange ein Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt?
Wie lange ein Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt, legt die Reederei für jeden Hafen fest. In diese Liegezeit fallen alle Landgänge des Tages, und zur Rückkehrzeit sind Sie wieder an Bord. Manche Reisen bleiben über Nacht im Hafen, dann gehört auch der Abend dem Ort. Wie oft Hafentage und Seetage wechseln, bestimmt die Route.
Reicht ein Landgang, um eine Stadt kennenzulernen?
Ein Landgang reicht, um einen Ort kennenzulernen, besonders wenn der Tag einen Schwerpunkt hat, etwa ein Viertel, ein Museum oder einen Markt. Ein ganzes Land zeigt ein Hafentag nicht. Dafür verbinden Sie die Kreuzfahrt mit einer Landreise davor oder danach, wie es der Travel Guide Kreuzfahrt und Rundreise kombinieren beschreibt.
Kann man Landausflüge auf eigene Faust machen?
Landausflüge auf eigene Faust sind in vielen Häfen die freieste Art, einen Ort zu erleben, besonders dort, wo das Zentrum gleich hinter dem Hafen beginnt. Mit einem privaten Guide verbinden Sie Ortskenntnis und eigenes Tempo; der Ausflug des Schiffs ist vorbereitet und auf die Liegezeit abgestimmt. Auf Galápagos sind Sie an den Besucherstellen des Nationalparks mit autorisierten Naturführern unterwegs.
Was ist ein Tenderhafen?
Ein Tenderhafen ist ein Hafen, vor dem das Kreuzfahrtschiff auf Reede ankert, weil keine passende Pier vorhanden ist. Tenderboote, die Beiboote des Schiffs, bringen Sie von dort an Land und wieder zurück. Für den Landgang bedeutet das eine kurze Fahrt über das Wasser, die Sie beim Rückweg mit einplanen.
Wie oft geht man auf einer Expeditionskreuzfahrt an Land?
Wie oft Sie auf einer Expeditionskreuzfahrt an Land gehen, plant das Expeditionsteam nach den Bedingungen des Tages; an guten Tagen folgen mehrere Anlandungen oder Bootsfahrten aufeinander. An Land kommen Sie mit dem Schlauchboot, auch an Stellen ohne Hafen. Welche Regeln in Schutzgebieten wie der Antarktis gelten, erklärt der Travel Guide Expeditionskreuzfahrt.
Was nimmt man zum Landgang mit?
Zum Landgang gehören Bordkarte und Ausweis, bequeme, geschlossene Schuhe, Wasser und Sonnenschutz. Für Kirchen, Klöster und Tempel passt Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt, etwa mit einem leichten Tuch. Für Anlandungen auf Expeditionen nennt Ihnen die Reederei vorab, welche Schuhe und Kleidung passen.



