Helle Suite im The Dolli mit Sesseln, Parkett und offener Balkontür, dahinter die Akropolis im Sonnenlicht.
Inhaltsverzeichnis

Dieser Artikel gehört zum Thema Griechenlands Geschichte von Athen bis Rhodos.

An der alten Gräberstraße im Kerameikos, mitten im heutigen Athen, stehen Sie vor einer Steinplatte mit einem Relief: ein junger Reiter, unter ihm ein gestürzter Gegner. Es ist die Kopie der Grabstele des Dexileos, mit der seine Familie an ihn erinnerte; bestattet wurde er wie alle Gefallenen im Staatsgrab der Stadt. Das Original sehen Sie wenige Schritte entfernt im Museum des Geländes. Die Inschrift nennt den Vater Lysanias, den Heimatort Thorikos und die Amtsjahre zweier Archonten, der obersten Beamten, nach denen Athen seine Jahre benannte: nach heutiger Zählung 414/413 v. Chr. für die Geburt und 394/393 v. Chr. für den Tod. Weil das Amtsjahr im Sommer begann, steht jede Jahreszahl doppelt. Dexileos fiel im Korinthischen Krieg gegen Sparta bei Korinth, als „einer der fünf Reiter“, wie die Inschrift sagt. Er wurde etwa 20 Jahre alt. Dass eine Grabinschrift ein Leben so genau festhält, ist selten, und für einen Augenblick steht Ihnen das antike Athen hier mit einem Namen und einem Alter gegenüber.

Vom antiken Athen sehen die meisten Reisenden vor allem die Akropolis, den Burgberg mit dem Parthenon, dem Tempel der Göttin Athena. Die Stadt, die diese Tempel baute, lag darunter. Auf einem offenen Platz bereitete sie ihre Gesetze vor, auf einem Felsen stimmte sie über Krieg und Frieden ab, auf einem Hügel richtete sie über Mord, und ihre Toten begrub sie vor dem Stadttor. Wo begegnen Sie diesem Athen heute? Auf einem Bogen um den Burgberg, den Sie zu Fuß gehen: im Kerameikos, auf der Antiken Agora mit dem Hephaisteion und der Stoa des Attalos, auf Areopag, Pnyx und Philopappos-Hügel, unter dem Glasboden des Akropolismuseums, in der Römischen Agora und in den Gassen von Anafiotika.

Kerameikos: Gräberstraße und Stadttore am Rand der antiken Stadt

Vom Rand des Geländes blicken Sie auf die Reste zweier Tore in einer alten Mauer. Hier standen das Heilige Tor und das Dipylon, das Doppeltor, das größte Tor der antiken Stadt. Beide entstanden 478 v. Chr. mit der Themistokleischen Mauer, dem Befestigungsring, den Athen nach den Perserkriegen errichtete und der nach dem Feldherrn Themistokles benannt ist. Die Mauer teilte das Töpferviertel in einen inneren Kerameikos in der Stadt und einen äußeren vor den Toren, und dort lag der Friedhof. Am Dipylon begann der Panathenäische Weg hinauf zur Akropolis. Durch das Heilige Tor zog die Prozession der Eleusinischen Mysterien, geheimer Einweihungsfeiern, hinaus nach Eleusis, zum Heiligtum der Göttin Demeter, dessen Geschichte unser Guide zu Eleusis, Brauron und Sounion erzählt.

Bestattet wurde an dieser Stelle schon in der Frühbronzezeit, zwischen 2700 und 2000 v. Chr., und als Friedhof diente das Gelände bis ins 6. Jahrhundert n. Chr. Seinen Namen hat es von den Töpfern, griechisch kerameis, die am Flüsschen Eridanos den Ton abbauten; auch das deutsche Wort Keramik geht auf diese Wurzel zurück. Ab 1870 grub hier die Griechische Archäologische Gesellschaft unter der Leitung des Archäologen Stephanos Koumanoudis. Am 16. Juli 1913 übertrug ein Staatsvertrag die Grabung dem Deutschen Archäologischen Institut, das 1914 unter seinem Grabungsleiter Alfred Brueckner die erste Kampagne begann und bis heute im Kerameikos forscht. Das Museum auf dem Gelände wurde 1938 eröffnet; dort sehen Sie vor allem Grabskulptur und Keramik aus diesen Grabungen, darunter das Original der Dexileos-Stele, die 1863 gefunden wurde.

Eine zweite berühmte Stele finden Sie am Ort nur als Kopie. Die Grabstele der Hegeso, um 410 bis 400 v. Chr. entstanden und 1870 im Kerameikos gefunden, zeigt die Verstorbene selbst: Hegeso sitzt und wählt ein Schmuckstück aus einem Kästchen, das ihr eine junge Dienerin hält. Die ruhige Szene erzählt vom häuslichen Leben und zugleich von den Rangunterschieden in einem Haushalt, in dem Unfreie arbeiteten. Das Original gehört dem Nationalen Archäologischen Museum. Der Dichter Kostis Palamas nannte den Kerameikos in seinem Gedicht „Dexileos“ das „marmorne Elysium der Kunst“. Nehmen Sie sich hier eine Stunde: Sie sehen, wie Athener Familien an ihre Toten erinnern wollten, und verstehen danach auch die großen Bauten auf dem Burgberg anders.

Antike Agora: Wo Athen regierte, handelte und Recht sprach

Die lange, zweigeschossige Säulenhalle, die Sie am Rand der Agora sehen, wirkt, als habe sie zwei Jahrtausende überstanden. Tatsächlich ist die Stoa des Attalos ein Bau der 1950er Jahre. Die American School of Classical Studies at Athens, das amerikanische Archäologie-Institut in der Stadt, baute sie von 1953 bis 1956 in antiker Form wieder auf, finanziert vom amerikanischen Mäzen John D. Rockefeller Jr., und weihte sie am 3. September 1956 ein. Das Vorbild war ein Geschenk an Athen: Attalos II., König von Pergamon in Kleinasien, der von 159 bis 138 v. Chr. regierte, hatte die Halle gestiftet. Seit 1957 ist darin das Museum der Agora untergebracht, und dort sehen Sie die kleinen Dinge, an denen die Demokratie hing: Ausweistäfelchen der Richter und Stimmmarken, mit denen Urteile gefällt wurden.

Die Agora selbst, über die Sie heute gehen, war ein offener Platz zwischen Akropolis, Areopag und dem Hügel Agoraios Kolonos. Im Bouleuterion, dem Ratsgebäude, wurden die Gesetze vorbereitet, in der Tholos, einem Rundbau, tagten die geschäftsführenden Ratsherren. Zwischen Läden und Hallen trafen sich Händler, Bürger und Denker; der Philosoph Sokrates gehörte zu denen, die auf der Agora und auf der Pnyx öffentlich auftraten. Seit 1931 gräbt die American School auf dem Gelände, und die Arbeit ist bis heute nicht abgeschlossen.

Über dem Platz sehen Sie auf dem Agoraios Kolonos den Tempel, den die Athener Hephaistos, dem Gott der Schmiede, und Athena Ergane, der Schutzherrin des Handwerks, weihten. Gebaut wurde er etwa zwischen 449 und 415 v. Chr. Hellenic Heritage, die Kulturerbe-Plattform des griechischen Staates, nennt ihn den am besten erhaltenen Tempel des 5. Jahrhunderts v. Chr. Vom 7. Jahrhundert bis 1834 diente er als Kirche Agios Georgios Akamates, danach bis 1934 als Museum. Lange hielt man ihn für ein Heiligtum des Helden Theseus und nannte ihn Theseion, ein Irrtum, an den der Name des angrenzenden Viertels Thissio bis heute erinnert.

Areopag und Pnyx: Wo Athen über Mord richtete und abstimmte

Auf den Areopag, den Felsen nordwestlich unterhalb der Akropolis, steigen Sie über Stufen, die unzählige Schritte glatt getreten haben. Am Westfuß des Felsens kommen Sie an einer Bronzetafel vorbei, die in griechischer Sprache die Predigt des Apostels Paulus wiedergibt, überliefert in der Apostelgeschichte (17,22–31). Von oben blicken Sie hinunter auf die Agora und das Hephaisteion. Der Felsen war in klassischer Zeit Sitz des Gerichtshofs für Mordfälle, der nach dem Hügel benannt war. An seinem Fuß lag ein Heiligtum der Erinyen, der Rachegöttinnen, in dem Mörder Schutz suchen konnten. Der Name hat die Jahrtausende überdauert: Das oberste Gericht Griechenlands heißt heute Areios Pagos. Ob Paulus vor dem Gericht sprach oder nur auf dem Hügel, ist in der Forschung umstritten.

Südwestlich davon erreichen Sie die Pnyx, einen flachen Hang mit einer steinernen Plattform, dem Bema. Von hier sprachen die Redner zur Ekklesia. Nach den Reformen des Staatsmanns Kleisthenes 508/507 v. Chr., mit denen die Demokratie in Athen begann, kam die Versammlung zunächst auf der Agora zusammen, später auf diesem Hang. Nach den Berechnungen des dänischen Althistorikers Mogens Herman Hansen fanden hier anfangs etwa 6.000 Bürger Platz, nach späteren Umbauten 8.000 bis 13.000. Für bestimmte Beschlüsse galt ein Quorum, eine Mindestzahl, von 6.000 Stimmen. Heute sitzen Sie auf der Pnyx und sehen über die Dächer hinüber zum Parthenon.

Philopappos-Hügel: Ein Prinz aus Kommagene und die Wege des Dimitris Pikionis

Auf dem Weg hinauf zum Philopappos-Hügel gehen Sie über ein Mosaik aus Fundstücken. Der griechische Architekt Dimitris Pikionis legte von 1954 bis 1957 die Wege zwischen Akropolis und Philopappos an und setzte in ihre Pflaster Marmor- und Ziegelscherben aus Häusern des 19. Jahrhunderts, die abgerissen worden waren. 1955 restaurierte er am selben Weg die kleine Kirche Agios Dimitrios Loumbardiaris. 2003 zeichnete die Fondazione Benetton in Treviso diese Wege mit dem Internationalen Carlo-Scarpa-Preis für Gärten aus. Der Hügel selbst hieß in der Antike Mouseion, Hügel der Musen. Am Hang zeigen Ihnen Führer das sogenannte Gefängnis des Sokrates. Das ist Überlieferung; wahrscheinlicher lag das Gefängnis an der Agora.

Am Ende des Weges erreichen Sie das Grabmal, nach dem der Hügel heute heißt. Gaius Iulius Antiochos Epiphanes Philopappos war ein Enkel des Königs Antiochos IV. von Kommagene, eines Königreichs im Südosten Kleinasiens am Euphrat. Im Jahr 109 n. Chr. war er Suffektkonsul in Rom, also einer der Konsuln, die im Lauf des Amtsjahres nachrückten, und zugleich Bürger Athens aus dem Demos Besa. Er starb 116 n. Chr., sein Grabmal entstand zwischen 114 und 116 n. Chr. und steht der Akropolis gegenüber. Der Fries zeigt ihn als Konsul im Wagen, begleitet von Liktoren, den Amtsdienern römischer Beamter. Den Weg gehen Sie am besten am späten Nachmittag: Oben haben Sie den Burgberg gegenüber vor Augen, und auf dem Weg dorthin sind Sie über die Scherben abgerissener Athener Häuser gegangen. Auch das ist ein Stück Stadtgeschichte, das sich nur zu Fuß erschließt.

Akropolismuseum: Ein antikes Stadtviertel unter Glas

Im Akropolismuseum stehen Sie auf Glas. Unter Ihren Füßen liegen Hausmauern und Werkstätten eines antiken Stadtviertels, das von klassischer bis in frühbyzantinische Zeit bewohnt war. Durch den Glasboden sehen Sie die Grabung von oben, seit dem 21. Juni 2019 können Sie sie auch begehen. Ganz oben liegt die Parthenon-Galerie. Die Galerie ist gegenüber den unteren Geschossen gedreht und hat dieselbe Ausrichtung wie der Tempel auf dem Burgberg, 48 Säulen zeichnen seinen Grundriss nach, und der Parthenonfries ist so angeordnet wie am Bau. Hinter der Glasfront steht der Parthenon selbst.

Eröffnet wurde das Museum am 20. Juni 2009, entworfen hat es der Architekt Bernard Tschumi gemeinsam mit dem Athener Architekten Michael Photiadis. Es liegt 280 Meter vom Parthenon entfernt und zeigt auf 14.000 Quadratmetern mehr als 4.250 Objekte. Für Ihren Gang durch das antike Athen ist es das Gelenk zwischen unten und oben: Hier sehen Sie, wie die Menschen am Fuß des Burgbergs wohnten und arbeiteten, und eine Etage höher, wofür sie ihre Tempel schmückten.

Der Parthenon auf der Akropolis von Athen unter blauem Himmel mit Schleierwolken.
Der Parthenon auf der Akropolis. Die Galerie im obersten Geschoss des Akropolismuseums, 280 Meter entfernt, übernimmt seine Ausrichtung und zeichnet mit 48 Säulen seinen Grundriss nach.

Römische Agora, Turm der Winde und Anafiotika: Athen nach der Klassik

Am Rand der Plaka, der Altstadt am Nordhang der Akropolis, kommen Sie an vier Säulen in dorischer Ordnung vorbei, der griechischen Säulenform ohne Basis und mit schlichtem Kapitell. Gemeinsam bilden sie das Tor der Athena Archegetis, den Eingang zur Römischen Agora. Die britischen Architekten James Stuart und Nicholas Revett erkannten im 18. Jahrhundert anhand von Inschriften über Steuern auf Öl, dass es sich um ein Markttor handelte; zuvor galt es als Tempel. Die Anlage entstand zwischen 19 und 11 v. Chr. als Handelsplatz mit Hof, Säulenhallen und Läden, in einer Zeit, in der Athen längst zum Römischen Reich gehörte. Unter Kaiser Hadrian wurde der Hof mit Marmor gepflastert. Ausgegraben ist etwa die Hälfte der Anlage. Gleich daneben steht der Turm der Winde, ein achteckiger Bau des Astronomen Andronikos aus Kyrrhos, mit Reliefs der Winde an seinen Seiten. Er trug Sonnenuhren, im Innern lief eine Wasseruhr, und auf dem Dach drehte sich ein bronzener Triton, ein Meeresgott, als Wetterfahne. Ob er im 2. oder im 1. Jahrhundert v. Chr. entstand, ist umstritten. Seit der Restaurierung von 2014 bis 2016 können Sie ihn auch innen wieder besichtigen.

Steigen Sie oberhalb der Plaka weiter am Nordhang des Burgbergs hinauf, ändert sich das Bild noch einmal. Anafiotika sieht aus wie ein Dorf auf den Kykladen, der Inselgruppe in der südlichen Ägäis, und das hat einen Grund. Handwerker von der Kykladeninsel Anafi kamen nach Athen, um am Schloss König Ottos mitzubauen, des Wittelsbachers, der als erster König des modernen Griechenland regierte. In den 1830er oder 1840er Jahren errichteten sie sich am Hang Häuser im Stil ihrer Insel; als erste Bewohner gelten G. Damigos und M. Sigalas. 1922 kamen Flüchtlinge aus Kleinasien hinzu, in den 1950er Jahren wurde ein großer Teil des Viertels für archäologische Grabungen abgerissen. Anafiotika ist bis heute bewohnt: In den Gassen gehen Sie an Haustüren und Fenstern vorbei.

Tickets, Öffnungszeiten, Hitze: Was im antiken Athen geht und was nicht

Das frühere Sammelticket für sieben Stätten wurde 2025 abgeschafft. Für Agora, Kerameikos und Römische Agora brauchen Sie heute je ein eigenes Ticket. Ihre Tickets für die Agora gelten für ein Zeitfenster, werden nicht erstattet und lassen sich bis zwei Stunden vor dem Termin höchstens zweimal umbuchen. Frei zugänglich sind dagegen Philopappos, Pnyx und Areopag: Anwohner haben den freien Zugang zum Park 2015 vor Gericht durchgesetzt. Die folgenden Zeiten gelten im Winter, vom 1. November bis 31. März.

Ort Geöffnet (Winter) Eintritt Hinweis
Antike Agora mit Hephaisteion und Museum in der Stoa des Attalos täglich 8–17 Uhr, letzter Einlass 20 Min. vor Schluss Ticket mit Zeitfenster, ermäßigt möglich Museum dienstags erst ab 10 Uhr
Kerameikos mit Museum täglich 8–15 Uhr eigenes Ticket, ermäßigt möglich Museumsseite nennt 8:30–15:30 Uhr, dienstags ab 10 Uhr
Römische Agora mit Turm der Winde täglich 8–15 Uhr eigenes Ticket, ermäßigt möglich –
Akropolismuseum Mo–Do 9–17 Uhr, Fr 9–22 Uhr, Sa–So 9–20 Uhr eigenes Ticket, Ermäßigung nur an der Kasse letzter Einlass 30 Min. vor Schluss, 25. und 26.12. geschlossen
Philopappos, Pnyx, Areopag frei zugänglich frei für die glatt getretenen Stufen am Areopag feste Schuhe mit Profil

Im Sommer, von April bis August, ist die Agora bis 19:30 oder 20 Uhr geöffnet; die Angaben schwanken, und wir prüfen sie vor jedem Besuch. Im September schließt sie nach Hellenic Heritage um 19:30 Uhr, ab dem 16. um 19 Uhr, im Oktober um 18:30 Uhr, ab dem 16. um 18 Uhr. Freien Eintritt in die staatlichen Stätten haben Sie am 6. März, 18. April, 18. Mai, am letzten Septemberwochenende, am 28. Oktober sowie von November bis März am ersten Sonntag jedes Monats, nach Hellenic Heritage auch am dritten. Geschlossen sind die Stätten am 1. Januar, 25. März, 1. Mai, am Ostersonntag sowie am 25. und 26. Dezember. Reisen Sie im Hochsommer, legen wir die Ausgrabungsstätten in die frühen Morgenstunden und das Akropolismuseum in die Mittagszeit.

Im Winter gehört der Vormittag dem Kerameikos und der Römischen Agora, denn beide schließen um 15 Uhr; den Nachmittag verbringen Sie dann auf der Agora, die bis 17 Uhr geöffnet ist, oder auf den frei zugänglichen Hügeln. Für die Grabung unter dem Akropolismuseum planen wir gern den Freitagabend ein: Das Museum ist dann bis 22 Uhr geöffnet, und der Tag auf den Ausgrabungsstätten liegt schon hinter Ihnen. In Anafiotika sind Sie in einem Wohnviertel zu Gast: leise Stimmen, keine Fotos durch offene Fenster, kein Sitzen auf privaten Stufen.

So planen wir das antike Athen jenseits der Akropolis

Für Ihre Tage im antiken Athen wählen wir eine Stadtbasis, von der aus Sie die Wege zu Fuß gehen. Das THE DOLLI at Acropolis liegt in der Mitropoleos-Straße in der Altstadt, ein Haus mit 46 Zimmern, Suiten und Apartments, das sich als Stadtpalais mit der Ruhe einer privaten Residenz versteht. Die Plaka, Thissio und das Akropolismuseum erreichen Sie von dort zu Fuß, und mit ihnen Römische Agora, Agora und Kerameikos. Vom Dach mit Pool und Restaurant blicken Sie auf den Parthenon. So gehen Sie den Tag aus unserer Travel Note ohne Fahrten, mit einer Pause im Hotel am Mittag und dem Burgberg im Abendlicht.

Die Akropolis mit dem Parthenon im Abendlicht, gesehen von einer Dachterrasse mit gedeckten Tischen in Athen.
Am Ende eines Tages auf Agora, Areopag und Pnyx: der Burgberg im Abendlicht, gesehen von der Dachterrasse des THE DOLLI at Acropolis.

Für Tage zwischen Stadt und Meer wohnen Sie an der Athener Riviera. Das One&Only Aesthesis liegt in Glyfada, nach Angaben des Hauses 30 Autominuten vom Zentrum Athens entfernt. Das Resort bietet Ihnen eine private Führung auf die Akropolis, die anschließend hinunter in die Gassen der Plaka führt. Für Kerameikos, Agora und die Hügel planen wir von dort einen privaten Guide mit Fahrer, und am Abend sind Sie zurück am Meer.

Frühstückstisch auf einer Terrasse mit Blick über Bucht und Berge der Athener Riviera.
Der Morgen vor einem Tag in der Stadt: Terrasse des One&Only Aesthesis mit Blick über die Bucht von Glyfada.

Athen verbinden Sie gut mit einer Insel. Auf Rhodos wohnen Sie im AMOH bei Lindos, das im Frühjahr 2026 eröffnet hat; mehr dazu in unserer Meldung zur Aufnahme des Hauses. Was Lindos über die Antike erzählt, beschreibt der Guide zu Rhodos und Lindos. Wie viele Tage Athen, Attika und eine Insel brauchen, klärt unser Guide zur Dauer einer Griechenlandreise, und wie sich alles zu einer Route fügt, zeigt unsere Übersicht zur Griechenlandreise.

Dem antiken Athen geben wir mindestens zwei volle Tage, einen für Kerameikos, Agora und die Hügel, an einem Freitag mit dem Akropolismuseum am Abend, einen für Römische Agora, Turm der Winde und Anafiotika, verbunden mit dem Burgberg. Bleibt Ihnen am letzten Morgen noch eine Stunde, verbringen Sie sie gut an der Gräberstraße, bei dem jungen Reiter auf der Stele des Dexileos. Dann kennen Sie die Stadt unter dem Burgberg mit ihren Namen, Plätzen und Wegen, und Dexileos ist für Sie kein Fremder mehr.

Ihre Tage im antiken Athen

Ob Sie mitten in der Altstadt wohnen oder an der Athener Riviera: Wir legen Kerameikos, Agora, Areopag, Pnyx und Philopappos so in Ihre Tage, dass Öffnungszeiten und Jahreszeit stimmen, und stellen Ihnen dafür private Guides zur Seite. Attika, der Peloponnes oder Rhodos lassen sich anschließen.

Das antike Athen in Ihre Griechenlandreise aufnehmen

Häufige Fragen zum antiken Athen

Ist der Hephaistostempel im Ticket der Antiken Agora enthalten?

Ja. Das Ticket der Antiken Agora gilt für das Gelände mit dem Hephaisteion und für das Museum in der Stoa des Attalos. Ihr Ticket hat ein Zeitfenster, wird nicht erstattet und lässt sich bis zwei Stunden vorher bis zu zweimal umbuchen.

Gibt es noch ein Kombiticket für die antiken Stätten in Athen?

Nein. Das frühere Sammelticket für sieben Stätten wurde 2025 abgeschafft. Für Antike Agora, Kerameikos und Römische Agora brauchen Sie heute je ein eigenes Ticket.

Ist für den Philopappos-Hügel ein Ticket nötig?

Nein. Philopappos-Hügel, Pnyx und Areopag sind frei zugängliche Parkflächen, die Sie ohne Ticket betreten. Für die glatt getretenen Stufen am Areopag empfehlen wir feste Schuhe mit Profil.

Wo steht die Grabstele der Hegeso?

Das Original steht im Nationalen Archäologischen Museum in Athen (Inventarnummer 3624). Am Kerameikos, wo die Stele 1870 gefunden wurde, steht eine Kopie.

Wann haben Agora und Kerameikos im Winter geöffnet?

Vom 1. November bis 31. März ist die Antike Agora täglich von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Kerameikos und Römische Agora schließen um 15 Uhr; für den Kerameikos nennt die Museumsseite 8:30 bis 15:30 Uhr.

Bilder zum Travel Guide:

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Sandro
beschäftigt sich mit der Frage, was eine Reise persönlich wertvoll macht. Für Signature Kollection Travel schreibt er über besondere Orte, ihre Gastgeber und die Geschichten dahinter. Sein Augenmerk gilt den Details, die den Charakter eines Ortes ausmachen und eine Reise prägen.

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THE DOLLI at Acropolis

Stand 7. November 2026

  • Titelbild – Suite im The Dolli mit Akropolisblick: Heinz Troll – The Dolli
  • Parthenon auf der Akropolis in Athen: Adobe Stock
  • Akropolis im Abendlicht von der Dachterrasse: The Dolli
  • Terrasse mit Blick über die Athener Riviera: Rupert Peace – One&Only Aesthesis