Dieser Artikel gehört zum Thema Luxuskreuzfahrten im Überblick.
An der Reling ist noch Platz, als Ihr Schiff in den Hafen einläuft. Die Mole zieht vorbei, dahinter rücken die Häuser der Stadt näher: ein Kirchturm, Fischerboote an ihren Bojen, der Kai, an dem das Schiff gleich festmacht. Um das Einlaufen zu sehen, finden Sie ohne Gedränge eine Lücke am Geländer, und neben Ihnen bleibt eine Armlänge frei. Gemessen an seinem Rauminhalt ist ein Großschiff mit mehreren Tausend Gästen um ein Vielfaches größer als dieses Schiff, das einige Hundert Menschen an Bord nimmt. Und doch haben Sie hier, wie jeder an Bord, mehr Raum für sich. Wie kann auf einer Kreuzfahrt ein kleines Schiff mehr Platz bieten als ein großes?
Ein kleines Kreuzfahrtschiff der Luxusklasse bietet jedem Gast mehr Raum und mehr Crew je Gast als ein Großschiff mit mehreren Tausend Passagieren: Luxus-Hochseeschiffe mit einigen Hundert Gästen kommen je Gast auf etwa 70 bis 90 Bruttoraumzahl, dem Maß für den Rauminhalt eines Schiffs, Großschiffe mit mehr als 5.000 Gästen auf etwa 34 bis 44. Hinzu kommen Ziele, an denen Sie nur von kleineren Schiffen aus an Land gehen: Anlandungen in der Antarktis erlauben die Besucherrichtlinien des Antarktisvertrags und die Regeln der IAATO, des internationalen Verbands der Antarktis-Reiseveranstalter, nur Gästen von Schiffen mit höchstens 500 Passagieren. Den Unterschied spüren Sie auf einem kleinen Schiff deshalb an drei Stellen: im Raum an Bord, in der Zahl der Menschen, die sich um Sie kümmern, und in den Wegen an Land.
Bruttoraumzahl und Raumverhältnis erklären den freien Platz an der Reling
Der freie Platz an der Reling hat eine nüchterne Erklärung, und sie beginnt mit einer Rechengröße. Die Bruttoraumzahl, abgekürzt BRZ, wird aus dem Rauminhalt aller geschlossenen Räume eines Schiffs berechnet, von der Brücke bis zum Maschinenraum. Sie ist kein Gewicht und hat keine Einheit. Ein Großschiff mit mehreren Tausend Gästen kommt auf eine weit höhere Bruttoraumzahl als ein Luxus-Hochseeschiff mit einigen Hundert. Für Sie als Gast zählt aber, auf wie viele Menschen sich dieser Raum verteilt. Wer die Bruttoraumzahl durch die Zahl der Gäste teilt und dabei mit zwei Gästen je Kabine rechnet, erhält das Raumverhältnis: Je höher es liegt, desto mehr Raum haben Sie rechnerisch für sich.
Nach den technischen Daten von Luxus-Hochseeschiffen mit einigen Hundert Gästen ergibt sich ein Raumverhältnis von etwa 70 bis 90. Für Großschiffe mit mehr als 5.000 Gästen ergibt eine Aufstellung des Fachportals Cruzely über mehrere solcher Schiffe Werte von etwa 34 bis 44. Auf einem Luxus-Hochseeschiff steht Ihnen damit deutlich mehr Raum zur Verfügung, obwohl das Schiff selbst viel kleiner ist. Darin liegt die Lösung des scheinbaren Widerspruchs an der Reling: Das Großschiff ist größer, teilt seinen Raum aber unter sehr viel mehr Menschen auf. Auf dem kleineren Schiff finden Sie deshalb beim Einlaufen einen Platz am Geländer, an Deck bleiben Liegen frei, und einen ruhigen Winkel haben Sie rasch gefunden.
Das Raumverhältnis ist eine Hilfsgröße mit klaren Grenzen. Die Bruttoraumzahl enthält auch die Kabinen der Crew, Küchen, Lager und Technik, also Flächen, die Sie an Bord nie betreten. Wie ein Schiff aufgeteilt ist, wie breit seine Decks sind und wie sich die Wege an Bord verteilen, bildet die Zahl nicht ab. Bei Expeditionsschiffen streuen die Werte je nach Bauweise stark, und bei Yachten mit einem Dutzend Gästen sagt die Rechnung wenig aus. Als Vergleich zwischen Luxus-Hochseeschiffen und Großschiffen taugt sie dennoch gut, weil die Bruttoraumzahl international nach derselben Formel ermittelt wird und beide Werte mit zwei Gästen je Kabine rechnen.
Das Crew-Gast-Verhältnis zeigt sich in kleinen Dingen
Wie viel Aufmerksamkeit Sie an Bord erfahren, hängt mit einer zweiten Kennzahl zusammen. Das Crew-Gast-Verhältnis zählt, auf wie viele Gäste ein Mitglied der Besatzung kommt, von der Küche über die Rezeption bis zur Brücke. Auf Luxus-Hochseeschiffen mit einigen Hundert Gästen teilen sich nach den technischen Daten der Schiffe etwa 1,3 bis 1,4 Gäste ein Crewmitglied. Für Großschiffe mit mehr als 5.000 Gästen nennt ein Vergleich des Fachportals Cruise Fever etwa 2,4 bis 2,6 Gäste je Crewmitglied. Auf manchen Yachten und kleinen Expeditionsschiffen ist die Crew etwa so groß wie die Zahl der Gäste oder sogar größer. Alle diese Werte sind Näherungen, denn die Stärke einer Crew schwankt je nach Reise und Quelle, die Richtung aber ist eindeutig.
Sie bemerken das Crew-Gast-Verhältnis an kleinen Dingen. Auf einem kleinen Schiff kennt der Kellner nach wenigen Abenden Ihren Lieblingstisch, und in der Suite weiß die Stewardess bald, ob Sie morgens Tee oder Kaffee möchten. Solche Aufmerksamkeit lässt sich nicht verordnen, sie braucht Zeit, und diese Zeit hat eine Crew, die für wenige Gäste da ist. Auf Expeditionsschiffen kommt eine zweite Art von Betreuung hinzu: das Wissen an Bord. Das Expeditionsteam, also Guides und Lektoren unter der Expeditionsleitung, plant die Ausflüge und begleitet Sie an Land. Die Lektoren, wie die Vortragenden an Bord heißen, oft Biologen oder Historiker, sprechen über Tiere, Geschichte oder Geologie der Region, und nach einem Vortrag am Abend darüber, wie ein Gletscher kalbt, also Eis ins Meer abbricht, sehen Sie ihn am nächsten Tag mit anderen Augen.
| Größenklasse | Übliche Gästezahl | Bruttoraumzahl je Gast | Gäste je Crewmitglied | Weg an Land |
|---|---|---|---|---|
| Yacht und Flussexpedition | von zwölf bis zu einigen Dutzend | bei Yachten wenig aussagekräftig | auf manchen Yachten etwa so viel Crew wie Gäste oder mehr | Beiboot, Schlauchboot |
| Expeditionsschiff | bis zu einigen Hundert | je nach Bauweise sehr verschieden | auf manchen kleinen Expeditionsschiffen etwa so viel Crew wie Gäste | Schlauchboot, Pier |
| Luxus-Hochseeschiff | einige Hundert | etwa 70 bis 90 | etwa 1,3 bis 1,4 | Pier oder Tender (Beiboot) |
| Großschiff | mehrere Tausend | etwa 34 bis 44 (Schiffe mit mehr als 5.000 Gästen) | etwa 2,4 bis 2,6 (Schiffe mit mehr als 5.000 Gästen) | Pier oder Tender (Beiboot) |
In der Antarktis und auf Galápagos prägt die Schiffsgröße den Landgang
In den Polargebieten entscheidet die Zahl der Gäste, wer an Land geht: In der Antarktis gehen nur die Gäste von Schiffen, die höchstens 500 Passagiere an Bord haben, an Land, und in den Nationalparks Spitzbergens, der Inselgruppe zwischen Norwegen und dem Nordpol, sind nur Schiffe mit höchstens 200 Passagieren an Bord zugelassen. Wie Expeditionen unter diesen Regeln reisen, beschreibt der Travel Guide Expeditionskreuzfahrt. Größere Schiffe zeigen die Landschaft vom Deck aus. Auf den kleineren beginnt Ihr Tag dort oft im Schlauchboot, einem robusten Boot mit Außenbordmotor, das nach einem bekannten Hersteller auch Zodiac genannt wird. Es gleitet mit Ihnen an Eisschollen vorbei auf eine Bucht zu oder bleibt still im Wasser liegen, wenn ein Wal auftaucht. So kommen Sie mit einem kleinen Schiff dorthin, wo die Natur selbst das Programm schreibt.

Auf den Galápagos-Inseln, weit draußen im Pazifik vor der Küste Ecuadors, regelt die Verwaltung des Nationalparks den Zugang. In die Schutzgebiete fahren nur Boote, die dafür zugelassen sind, und an Land gehen Besucher nur in Begleitung eines Naturführers, den die Parkverwaltung zugelassen hat. Dieser Rahmen gilt für alle Boote gleich. Wie groß die Runde ist, die am Strand ankommt, hängt dagegen vom Schiff ab. Von einer Yacht mit einem Dutzend Gästen gehen Sie in einer Gruppe an Land, die kaum größer ist als eine Familie, und Sie hören den Naturführer, ohne sich nach vorn drängen zu müssen. So bleibt Ihnen Zeit für Fragen, und aus dem Beobachten wird ein Gespräch.

Auch Buchten und Lagunen sind eine Frage der Bauweise. Der Tiefgang, also der Abstand zwischen der Wasserlinie und dem tiefsten Punkt des Rumpfs, entscheidet, wie nah ein Schiff an flache Ufer herankommt. Ein Schiff, das eigens für die flachen Lagunengewässer der Südsee gebaut ist, fährt dank seines geringen Tiefgangs dicht an die Lagunen heran und läuft kleine Häfen an, die größeren Kreuzfahrtschiffen verschlossen bleiben. Expeditionsschiffe gehen einen anderen Weg und ankern vor der Küste, von wo aus ein Schlauchboot Sie an Ufer bringt, an denen es keinen Hafen gibt. Mit kleinen Schiffen werden so auch Orte ohne Pier zum Ziel Ihrer Reise.
Ein kleines Schiff ist kein verkleinertes Großschiff
Großschiffe mit mehreren Tausend Gästen sind Urlaubsorte auf See. An Bord finden sich zahlreiche Restaurants und Bars, Theater mit abendlichen Shows, Pools, Sportanlagen und Attraktionen, die Sie auf einem Schiff kaum erwarten würden. Für Familien gibt es Programme für Kinder und Jugendliche, und an jedem Abend erleben Sie aus einer reichen Auswahl etwas anderes. Viele Reisende schätzen genau diese Fülle: Das Schiff selbst ist das Ziel, und die Häfen unterwegs bringen Abwechslung. Ein solcher Urlaub ist ein eigenes, in sich stimmiges Reisekonzept, das anderen Wünschen folgt als eine Reise, bei der das Ziel an Land im Mittelpunkt steht.
Zwischen Yacht und Großschiff liegt das Luxus-Hochseeschiff mit einigen Hundert Gästen, die klassische Form der Luxuskreuzfahrt. Sie wohnen in Suiten, oft mit Veranda, einem privaten Balkon zum Meer. Neben dem Hauptrestaurant gibt es Spezialitätenrestaurants, also Restaurants mit eigener Küche und eigenem Konzept, und Lektoren stimmen Sie in Vorträgen auf die Häfen der Route ein. Die Reisen verbinden Hafentage in Städten und an Küsten mit Tagen auf See, an denen das Schiff selbst zu Ihrem Ort der Erholung wird. Welche Kleidung der Abend verlangt und wie ein Seetag auf einem Schiff dieser Größe verläuft, beschreibt der Travel Guide zum Bordleben auf Luxuskreuzfahrten.
Kleine Schiffe stellen drei Dinge in den Mittelpunkt: das Ziel, die Ruhe und das Wissen an Bord. Ein kleines Schiff ist kein verkleinertes Großschiff, sondern ein anderes Reisekonzept, das Sie dorthin bringt, wohin Sie ohne das Schiff kaum kämen. Das Programm richtet sich nach dem Ort, nach Wetter, Tieren und Gezeiten, und weniger nach dem, was an Bord geboten wird. Abends trifft sich die kleine Runde zum Essen, Sie erzählen vom Tag und hören einen Vortrag über das, was der nächste Morgen bringt. Für diese Art zu reisen bietet Ihnen ein kleines Schiff genau den Rahmen.
Ob eine Kreuzfahrt ein kleines Schiff braucht, entscheidet zuerst das Ziel
Ob für eine Kreuzfahrt ein kleines Schiff oder ein Großschiff passt, entscheidet zuerst das Reiseziel. Wenn Sie in der Antarktis an Land gehen oder die Nationalparks Spitzbergens vom Wasser aus erleben möchten, ist die Größenklasse damit schon vorgegeben. Auf Galápagos reisen Sie ohnehin mit einem zugelassenen Boot und einem Naturführer, und die Größe des Schiffs bestimmt vor allem, wie klein die Gruppe an Land ist. An Küsten mit vielen Häfen ist die Auswahl größer, etwa im Mittelmeer, in der Karibik oder in Norwegen. Dort entscheiden andere Fragen: wie viel Zeit Sie an Land verbringen möchten, wie Ihre Abende aussehen sollen und ob Kinder mitreisen. Typische Reisewünsche lassen sich den Größenklassen so zuordnen:
| Reisewunsch | Passende Größe | Warum |
|---|---|---|
| Tiere, Eis und Anlandungen in den Polargebieten | Expeditionsschiff | Anlandungen per Schlauchboot, Expeditionsteam an Bord |
| Galápagos mit Naturführer | Yacht oder kleines Schiff mit Zulassung des Nationalparks | kleine Gruppen an Land, Naturführer bei jedem Landgang |
| Inseln und Lagunen der Südsee | Schiff, das für flache Lagunengewässer gebaut ist | nah an den Lagunen und an kleinen Häfen |
| Küsten im Mittelmeer, in der Karibik oder in Norwegen | Luxus-Hochsee- oder Expeditionsschiff | Landgänge per Tender oder Schlauchboot auch dort, wo keine Pier ist |
| Städte und Kultur in vielen Häfen, viel Komfort an Bord | Luxus-Hochseeschiff mit einigen Hundert Gästen | Suiten, Spezialitätenrestaurants, Lektoren, Hafentage |
| Eine private Reise unter Segeln | Segelyacht mit Crew | das ganze Schiff für eine Gruppe |
| Familienurlaub mit großem Abendprogramm | Großschiff | Auswahl an Restaurants, Shows und Programmen für Kinder |
Zur Größe gehört auch der Weg an Land. An der Pier gehen Sie über die Gangway, die Laufbrücke zwischen Schiff und Kai, von Bord; liegt das Schiff auf Reede, also vor dem Hafen vor Anker, bringt Sie ein Tender ans Ufer, ein Beiboot, das zwischen ankerndem Schiff und Land pendelt. Expeditionsschiffe und Yachten nutzen ihre Schlauchboote auch dort, wo es weder Pier noch Hafen gibt. Welchem Rhythmus ein Hafentag folgt und wie sich die Stunden am Ufer füllen lassen, zeigt der Travel Guide zu Landgängen auf Kreuzfahrten. Für die Wahl der Schiffsgröße gilt eine Faustregel: Je mehr Ihnen die Zeit an Land und die Nähe zum Ziel bedeuten, desto eher passt ein kleineres Schiff.

Für die Abende und für das Reisen mit Kindern gilt eine ähnliche Abwägung. Wenn Sie mit Kindern reisen, die Abwechslung, Pools und eigene Programme suchen, bietet ein Großschiff genau das. Paare und Alleinreisende, die ruhige Abende, Gespräche und Vorträge schätzen, fühlen sich auf kleinen Schiffen oft besonders wohl. Für eine Suite mit Veranda, ein Spa und mehrere Restaurants an Bord ist das Luxus-Hochseeschiff mit einigen Hundert Gästen die passende Größe. Auf kleinen Schiffen gibt es nur wenige Kabinen, und bei früher Planung haben Sie bei Schiff und Suite die freie Wahl.
Bei uns richtet sich die Schiffsgröße nach der ganzen Reise
Bei uns beginnt die Wahl eines Schiffs mit Ihrem Reiseziel und mit der Frage, wie Sie unterwegs sein möchten. Signature Kollection Travel ist Reiseveranstalter, und deshalb steht das Schiff bei uns nie für sich allein: Kreuzfahrt, Flug und Landreise erhalten Sie aus einer Hand, und die Größe des Schiffs richtet sich nach der ganzen Reise. Die Auswahl reicht von der Segelyacht für zwölf Gäste bis zum Luxus-Hochseeschiff mit einigen Hundert Gästen. Ein oder zwei Schiffe je Größenklasse zeigen, wie breit dieses Spektrum ist:
| Größenklasse | Schiff | Gästezahl | Bauart und Konzept |
|---|---|---|---|
| Segelyacht | The Maltese Falcon | 12 | drei frei stehende Masten, sechs Kabinen, nur als Ganzes zu chartern |
| Yacht im Nationalpark | andBeyond Galapagos Explorer | 12 | Yacht für Landgänge mit Naturführer auf den Galápagos-Inseln |
| Flussexpedition | Pure Amazon | höchstens 22 | zehn Suiten und zwei Einzelkabinen, kleine Boote für Ausflüge in den Regenwald des peruanischen Amazonas |
| Expeditionsschiff | Le Lapérouse | 184 | Tiefgang von 4,6 Metern |
| Expeditionsschiff | HANSEATIC nature | höchstens 230 | Eisklasse Polar Class 6, Schlauchboote für Anlandungen |
| Insel und Lagune | Paul Gauguin | höchstens 330 | gebaut für die flachen Lagunengewässer der Südsee |
| Luxus-Hochseeschiff | MS EUROPA 2 | höchstens 500 | jede Suite mit eigener Veranda |
| Luxus-Hochseeschiff | Seven Seas Explorer | rund 750 | nur Suiten |
Die Expeditionsschiffe in unserem Angebot reisen mit rund 180 bis 250 Gästen. Die HANSEATIC nature trägt die Eisklasse Polar Class 6: Ihr Rumpf ist für Fahrten im Sommer und Herbst in mittlerem einjährigem Eis ausgelegt, also in Eis, das sich in einem einzigen Winter gebildet hat. Die Paul Gauguin wiederum ist eigens für die flachen Gewässer der Südsee gebaut, und auf der MS EUROPA 2 und der Seven Seas Explorer wohnen Sie in jedem Fall in einer Suite. Was Sie an Bord der einzelnen Schiffe erwartet, beschreiben ihre Seiten, und alle weiteren Schiffe stellt unsere Übersicht der Kreuzfahrten vor.

Wie ein kleines Schiff zur Etappe einer Landreise wird, zeigen unsere Rundreisen nach Ecuador und Peru. Die Ecuador-Rundreise beginnt in Quito und führt in den Bergwald von Mashpi, dann gehen Sie an Bord der andBeyond Galapagos Explorer, die ihre zwölf Gäste von Insel zu Insel bringt. Auf der Peru-Rundreise folgt auf die Flussexpedition mit der Pure Amazon der Weg nach Machu Picchu und hinauf ins Hochland am Titicacasee. So schließen sich Ihre Tage auf dem Wasser nahtlos an die Tage an Land an. Was beide Länder darüber hinaus bieten, zeigen die Seiten Luxusreisen nach Ecuador und Galápagos und Luxusreisen nach Peru.
Der freie Platz an der Reling beim Einlaufen, der Kellner, der nach wenigen Abenden Ihren Lieblingstisch kennt, das Schlauchboot neben dem Wal: All das hat mit einer einfachen Rechnung und ein paar klaren Regeln zu tun. Wo wenige Gäste ein Schiff teilen, haben Sie mehr Raum und mehr Menschen um sich, die für Sie da sind, und kleine Schiffe bringen Sie dorthin, wo größere die Landschaft vom Deck aus zeigen. Oft reicht die Reise dadurch weiter, und sie wird ruhiger. Welche Größe zu Ihnen passt, klären wir gemeinsam mit Ihnen, ausgehend vom Ziel, von Ihren Tagen an Land und von den Abenden, die Sie sich an Bord wünschen.
Wie groß Ihr Schiff sein soll, klären wir gemeinsam
Erzählen Sie uns, wohin Sie reisen möchten und wie Ihre Tage an Bord und an Land aussehen sollen: in kleiner Runde auf einer Yacht, mit Expeditionsteam im Schlauchboot oder in der Suite eines Luxus-Hochseeschiffs. Wir schlagen Ihnen Schiffe in der passenden Größe vor und planen Flug und Landreise gleich mit. Jede Reise wird individuell kalkuliert.
Häufige Fragen zu kleinen und großen Kreuzfahrtschiffen
Ab wie vielen Passagieren gilt ein Kreuzfahrtschiff als klein?
Eine verbindliche Grenze, ab der ein Kreuzfahrtschiff als klein gilt, gibt es nicht. Zur Orientierung dienen Größenklassen: Yachten und Schiffe für Flussexpeditionen reisen mit zwölf bis einigen Dutzend Gästen, Expeditions- und Luxus-Hochseeschiffe mit bis zu einigen Hundert, Großschiffe mit mehreren Tausend. Für Reisen in die Antarktis arbeitet die IAATO, der internationale Verband der Antarktis-Reiseveranstalter, mit festen Stufen: Boote mit höchstens zwölf Gästen sowie Schiffe mit 13 bis 200 und mit 201 bis 500 Passagieren bieten Anlandungen an, Schiffe mit mehr als 500 Passagieren reisen ohne Anlandung. Was diese Einteilung für Ihre Tage an Land bedeutet, erklärt der Travel Guide Expeditionskreuzfahrt.
Welche Vorteile hat eine Kreuzfahrt auf einem kleinen Schiff?
Eine Kreuzfahrt auf einem kleinen Schiff bietet mehr Raum und mehr Crew je Gast. Luxus-Hochseeschiffe mit einigen Hundert Gästen kommen auf eine Bruttoraumzahl von etwa 70 bis 90 je Gast und ein Crewmitglied auf etwa 1,3 bis 1,4 Gäste, Großschiffe mit mehr als 5.000 Gästen auf etwa 34 bis 44 je Gast und etwa 2,4 bis 2,6 Gäste je Crewmitglied. Dazu kommen Ziele in Schutzgebieten und Lagunen, kleine Gruppen an Land sowie Expeditionsteams mit Lektoren, die ihr Wissen in kleiner Runde mit Ihnen teilen.
Kommen kleine Schiffe näher an Land?
Viele kleine Schiffe kommen näher an Land, weil sie anders gebaut sind oder eigene Boote mitführen. Expeditionsschiffe bringen Sie mit Schlauchbooten an Ufer ohne Hafen, und ein Schiff, das für flache Lagunen gebaut ist, fährt dank seines geringen Tiefgangs dicht an die Lagunen heran. Ob ein Schiff an der Pier festmacht oder vor dem Hafen ankert, hängt von Hafen und Schiff ab.
Wie sieht ein Abend auf einem kleinen Schiff aus?
Ein Abend auf einem kleinen Schiff gehört dem Essen, dem Gespräch und dem Tag, der hinter Ihnen liegt. Schon nach wenigen Tagen sind Ihnen die Crew und die anderen Gäste vertraut, und am Tisch erzählen Sie von der Wanderung oder der Fahrt im Schlauchboot. Auf Expeditionsschiffen spricht das Expeditionsteam mit seinen Lektoren in Vorträgen über Tiere, Landschaft und Geschichte der Region, und danach klingt der Abend in kleiner Runde aus.
Welche Schiffe gehen in der Antarktis an Land?
Anlandungen in der Antarktis sind Schiffen mit höchstens 500 Passagieren vorbehalten. Diese Grenze steht in den Regeln der IAATO, und die Besucherrichtlinien des Antarktisvertrags legen die Zahlen für jede einzelne Landestelle fest, an manchen Stellen niedriger. Größere Schiffe zeigen die Landschaft vom Wasser aus. Wie Expeditionen unter diesen Regeln ablaufen, erklärt der Travel Guide Expeditionskreuzfahrt.
Für wen passt ein großes Kreuzfahrtschiff?
Ein großes Kreuzfahrtschiff passt zu Reisenden, die an Bord viel Auswahl suchen: zahlreiche Restaurants, Shows am Abend, Pools, Sportangebote und Programme für Kinder und Jugendliche. Für Familien, die jeden Tag etwas anderes erleben möchten, und für Gäste, für die das Schiff selbst das Ziel ist, ist das ein stimmiges Reisekonzept. Entlegene Natur, ruhige Abende und kleine Gruppen an Land finden Sie dagegen auf einem kleinen Schiff.



