Dieser Artikel gehört zum Thema Griechenlands Geschichte von Athen bis Rhodos.
Der Weg ins Heiligtum von Eleusis beginnt mitten in einer Industriestadt. Elefsina, wie der Ort heute heißt, liegt an einer Bucht westlich von Athen, am Ufer stehen Werften und Raffinerien, und das Grabungsgelände öffnet sich im Zentrum, zwischen den Straßen der Stadt. Sie betreten es auf der alten Prozessionsstraße, steigen die Stufen der Großen Propyläen hinauf, eines Torbaus aus römischer Zeit, und gehen weiter durch die Kleinen Propyläen. Gleich neben Ihrem Weg liegt der Rand eines Brunnens, des Kallichoron. Um ihn tanzten, so nehmen Forscher an, die Pilger in der Nacht, in der sie nach rund 22 Kilometern Fußweg aus Athen hier eintrafen. Was sie danach in der großen Halle am Hang erlebten, behielten die Eingeweihten so beharrlich für sich, dass es bis heute niemand genau weiß.
Eleusis ist einer von fünf Orten in Attika, der Halbinsel um Athen, die sich von der Hauptstadt aus an einem Tag erreichen lassen: Eleusis im Westen, Brauron an der Ostküste, Kap Sounion an der Südspitze, Rhamnous im Nordosten über der Meerenge zur Insel Euböa und dazwischen die Ebene von Marathon. Im Altertum gehörte das Land bis an diese Küsten zum Stadtstaat Athen. In Kerameikos und Agora, die der Guide zu Athen abseits der Akropolis beschreibt, lernen Sie die Mitte dieses Staates kennen. Doch was trug diese Mitte? Die Antwort finden Sie an den Rändern: in einem Geheimkult, der mehr als ein Jahrtausend bestand, in einem Fest für Mädchen an der Schwelle zur Jugend, in einem Schlachtfeld, einem Heiligtum der Vergeltung und einem Tempel über der Seeroute nach Piräus.

Eleusis: Warum über die Mysterien so wenig bekannt ist
Am Kallichoron, an dem Sie eben vorbeigegangen sind, beginnt die Geschichte des Ortes, zumindest die mythische. Als Hades, der Herr der Unterwelt, Persephone raubte, suchte ihre Mutter Demeter, die Göttin des Getreides, nach ihr und kam auf dieser Suche nach Eleusis. Dort, so die Überlieferung, verlangte sie einen Tempel „auf dem Hügel über dem Kallichoron“, lehrte die Menschen den Ackerbau und stiftete ihren Kult. Aufgeschrieben ist diese Erzählung im Homerischen Demeterhymnos, einem Gedicht von rund 500 Versen aus der Zeit um 600 v. Chr. Der Kult selbst ist älter. Er beginnt nach den Befunden der zuständigen Ephorie, der regionalen Denkmalbehörde, in spätgeometrischer Zeit, also im 8. Jahrhundert v. Chr., und er endete erst 392 n. Chr., als das Heiligtum nach einem Edikt des römischen Kaisers Theodosius I. geschlossen wurde.
Gefeiert wurden die Großen Mysterien jedes Jahr im September, neun Tage lang. Als Vorstufe dienten die Kleinen Mysterien im März mit einer Vorweihe in Athen. Höhepunkt war die Prozession über die Heilige Straße, die vom Kerameikos, dem Töpferviertel und Friedhof am Rand Athens, rund 22 Kilometer nach Eleusis führte. Ziel war das Telesterion, die große Weihehalle am Hang. Die erste entstand zur Zeit des athenischen Gesetzgebers Solon, eine größere in der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts v. Chr., in den Jahren des Tyrannen Peisistratos. Nach den Perserkriegen wurde sie unter Perikles erweitert, der Athen damals politisch führte, und im 4. Jahrhundert noch einmal unter dem Staatsmann Lykurg. Am Ende war es eine quadratische Säulenhalle mit sechs Eingängen und acht umlaufenden Sitzstufen für vermutlich rund 5.000 Menschen. Hier leitete der Hierophant die Weihe. Was er zeigte und was gesprochen wurde, durften die Eingeweihten nicht preisgeben, und deshalb ist über die Riten bis heute wenig bekannt. Die griechische Denkmalverwaltung deutet die Mysterien vorsichtig als Versuch, mit dem Tod ins Reine zu kommen.
Vom Telesterion sehen Sie heute nur noch die Fundamente. Deutlicher erkennen Sie die römische Zeit, in der das Heiligtum noch einmal ausgebaut wurde: Unter den Kaisern Hadrian, Antoninus Pius und Mark Aurel entstanden die Großen Propyläen, Triumphbögen und der Tempel der Artemis Propylaia. Was die Ausgräber seit dem 19. Jahrhundert fanden, zeigt Ihnen das Archäologische Museum auf dem Gelände. Es wurde 1889 erstmals eröffnet und nach einer Neugestaltung im Februar 2023 wieder zugänglich, mit zwei Themen: der Stadt um das Heiligtum und den Großen Mysterien. Ein bekanntes Stück fehlt. Eine Karyatide, eine Gewandfigur, die ein Gebälk trug, ließ der englische Reisende Edward Daniel Clarke, später Professor für Mineralogie in Cambridge, 1801 abtransportieren; sie steht heute im dortigen Fitzwilliam Museum.
Dass Eleusis mehr ist als ein Ort für Archäologen, zeigte das Jahr 2023. Gemeinsam mit Timișoara in Rumänien und Veszprém in Ungarn war Elefsina Kulturhauptstadt Europas, unter dem Titel „Mysteries of Transition“, Mysterien des Übergangs. Seit Mitte der 1970er-Jahre gibt es zudem die Aischylia, ein Festival in einer alten Seifen- und Ölfabrik von 1875. Es trägt den Namen des Tragödiendichters Aischylos, dessen Familie wahrscheinlich aus Eleusis stammte. Nach antiker Überlieferung kämpfte er 490 v. Chr. bei Marathon, und so führt ein Faden von hier an die Ostküste Attikas. In Elefsina besuchen Sie deshalb heute eine Stadt, die ihr Erbe selbst wieder zum Thema gemacht hat.
Brauron: Artemis, Iphigenie und die Mädchen, die „Bärinnen“ hießen
An der Ostküste Attikas, wo der kleine Fluss Erasinos ins Meer mündet, überqueren Sie das Wasser auf einer steinernen Brücke. Dahinter sehen Sie in einer Reihe die wieder aufgerichteten Säulen einer großen Stoa, einer Säulenhalle, und neben den Resten des dorischen Artemistempels duckt sich eine kleine Kapelle des heiligen Georg aus nachbyzantinischer Zeit. Nahe dem Tempel lag die heilige Quelle. Brauron ist ein Ort am Wasser, und das passt zu der Göttin, die hier verehrt wurde: Artemis als Schützerin der Ehe, der Frauen, der Geburt und der Kinder, die heranwachsen.
Verehrt wurde sie hier schon im 9. Jahrhundert v. Chr., ihre Blüte erlebte das Heiligtum im 5. und 4. Jahrhundert. Den Ursprung erzählt ein Mythos, den Ihnen das Museum auf einem Relief zeigt. Orestes und seine Schwester Iphigenie, Kinder des Königs Agamemnon, raubten das hölzerne Kultbild der Artemis, ein sogenanntes Xoanon, aus dem Land der Taurer auf der Krim und gründeten auf Geheiß der Göttin Athena den Tempel von Brauron. Iphigenie wurde seine Priesterin und nach ihrem Tod als Heroine verehrt. Im 3. Jahrhundert v. Chr. gaben die Athener das Heiligtum auf, möglicherweise im Chremonideischen Krieg gegen Makedonien, möglicherweise nach Überschwemmungen. Beides ist nicht sicher belegt.
Bekannt ist Brauron vor allem für die Arkteia. Bei diesem Ritual dienten Mädchen der Artemis als „Bärinnen“ und vollzogen so den Übergang von der Kindheit ins Jugendalter. Der deutlichste Beleg steht in einer Komödie: In der „Lysistrata“ des athenischen Komödiendichters Aristophanes erinnert sich der Chor der Frauen daran, als Bärin im Krokotos gedient zu haben, einem safrangelben Gewand. Wie alt die Mädchen waren, ist umstritten. Eine antike Erläuterung zum Text nennt fünf bis zehn Jahre, die Forschung diskutiert auch zehn bis vierzehn. Im Museum kommen Sie der Welt dieser Kinder nahe: Neben Fragmenten des Kultbilds sehen Sie Statuen von Kindern, dazu Spielzeug, Vasen und Tonfiguren, Weihegaben an die Göttin. Repliken einiger Stücke dürfen Sehbehinderte ertasten. Hier erzählt die Antike von Familien, von Wünschen für ein Kind und vom Ende einer Kindheit.
Marathon und Rhamnous: Wie Athen den Sieg über die Perser in die Landschaft schrieb
In der Ebene von Marathon stehen Sie vor einem Hügel aus Erde, neun Meter hoch, mit Gras bewachsen, ringsum flaches Land. Unter ihm liegen die Athener, die 490 v. Chr. hier gegen das persische Heer fielen. Der griechische Geschichtsschreiber Herodot nennt 192 Tote auf athenischer Seite und etwa 6.400 auf persischer. Die athenische Zahl gilt als glaubwürdig, die persische als übertrieben. Gemeinsam mit Verbündeten aus Platää besiegten die Athener die Perser in der damals sumpfigen Ebene. Als der griechische Archäologe Valerios Stais den Soros 1890 und 1891 untersuchte, stieß er auf eine Schicht aus Asche und Knochen und auf Lekythen, schlanke Ölgefäße mit schwarzen Figuren aus dem frühen 5. Jahrhundert.
Zum Gelände von Marathon gehören mehrere Stätten. Das marmorne Siegesmal, das die Athener errichteten, sehen Sie als Nachbildung bei der nachbyzantinischen Marienkirche Mesosporitissa, Originalfragmente zeigt das Archäologische Museum. Seine Sammlung beginnt in der Jungsteinzeit und endet nicht bei der Schlacht: Büsten des Herodes Atticus, eines reichen Atheners des 2. Jahrhunderts n. Chr., und ägyptisch anmutende Kolossalstatuen aus seinem Heiligtum der ägyptischen Götter in Brexiza zeigen, wie die Römerzeit die Gegend prägte. Den Läufer, an den der Name Marathon heute vor allem denken lässt, kennt Herodot so nicht. Er berichtet nur, dass der athenische Eilbote Pheidippides vor der Schlacht nach Sparta lief, um Hilfe zu holen. Der Bote, der von Marathon nach Athen rannte, den Sieg verkündete und starb, taucht erst bei späteren Autoren auf, beim griechischen Biografen Plutarch unter dem Namen Eukles, beim Satiriker Lukian als Philippides. Der französische Sprachforscher Michel Bréal regte 1894 an, den Lauf bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit nachzustellen. 1896 gewann ihn in Athen der Grieche Spyridon Louis. Die heutige Distanz von 42,195 Kilometern wurde 1908 in London erstmals gelaufen und 1921 zur verbindlichen Norm.
Weiter nördlich, wo die Küste auf die Meerenge zur Insel Euböa trifft, erreichen Sie Rhamnous. Auf einer Terrasse über dem Meer stehen die Reste eines großen und eines kleinen Tempels, geweiht Nemesis, der Göttin, die Hybris bestrafte, die Überhebung der Menschen, und Themis, der Göttin der rechten Ordnung. Die Überlieferung verbindet auch diesen Ort mit Marathon: Die Perser sollen einen Marmorblock mitgebracht haben, um nach dem erwarteten Sieg ein Denkmal zu errichten. Nach ihrer Niederlage wurde daraus die Statue der Nemesis. Geschaffen hat sie Agorakritos, ein Schüler des Bildhauers Phidias. Von der Statue sind nur Bruchstücke erhalten, darunter Teile ihrer Basis mit einem Relief, das die Sagengestalten Leda und Helena zeigt. Eine Statue der Themis aus dem Heiligtum steht dagegen heute im Archäologischen Nationalmuseum in Athen. Zum Heiligtum gehörte eine befestigte Gemeinde mit eigener Akropolis und zwei Häfen, die den Schiffsverkehr durch die Meerenge überwachte. An der Straße dorthin reihen sich Grabbezirke. In Rhamnous sehen Sie so auf engem Raum, wie ein Demos am Rand des athenischen Gebiets aussah: Heiligtum, Festung, Häfen und Gräber.
Kap Sounion: Der Poseidontempel über der Seeroute nach Piräus
Am Abend steht die Sonne tief über dem Meer, und die Säulen des Poseidontempels auf dem Kap Sounion werfen lange Schatten über den Fels, auf dem Sie stehen. Seefahrer nannten die Landspitze „Kavokolones“, Kap der Säulen, denn der weiße Tempel war von weitem zu sehen und wies den Weg. Schon Lord Byron, der englische Dichter, bewunderte den Sonnenuntergang an diesem Kap. Der Name „Byron“, der in eine der Säulen geritzt ist, wird ihm zugeschrieben. Dass er ihn selbst eingeritzt hat, ist nicht belegt. Weil die Stätte als einzige der fünf bis Sonnenuntergang geöffnet ist, gehört Sounion auch für Sie an das Ende eines Tages, in die Stunde, in der das Licht über dem Meer nachlässt.
Der dorische Tempel des Meeresgottes Poseidon entstand um die Mitte des 5. Jahrhunderts v. Chr. auf den Resten eines Vorgängerbaus, den die Perser noch während der Bauzeit zerstört hatten. Sein Fries, ein umlaufendes Band aus Reliefs, zeigte den Kampf der Lapithen gegen die Kentauren und den der Götter gegen die Giganten. Beide Themen standen für den Sieg der Ordnung über das Chaos und spielten auf den Sieg über die Perser an. Die Friesplatten werden heute im Archäologischen Museum von Laurion verwahrt. Auf einem benachbarten Hügel lag ein Tempel der Athena, von dem nur Fundamente geblieben sind; der römische Architekt Vitruv hat ihn beschrieben.
Dass Athen gerade hier baute, hatte handfeste Gründe. Von Sounion aus ließ sich der Schiffsverkehr nach Piräus, dem Hafen Athens, beobachten, das Kap schützte die nahen Silberminen von Laurion, und es diente den Trieren als Stützpunkt. Der Tempel über dem Meer war damit Heiligtum, Seezeichen und Grenzposten zugleich. Am Abend stehen Sie auf dem Kap, sehen den Tempel im letzten Licht dort, wo die Schiffe nach Piräus einst ihre Landmarke fanden, und begreifen, warum Athen seine Heiligtümer an die Ränder seines Gebiets setzte. Wie sehr Griechenlands Geschichte von solchen Seewegen bestimmt ist, erzählt auch der Guide zu Ithaka, dem Peloponnes und den Seewegen.
Ausflüge in Attika: Was geht, was nicht
Die fünf Stätten gehören zum griechischen Kulturministerium, Tickets und Öffnungszeiten veröffentlicht die Plattform Hellenic Heritage. Für Ihre Planung entscheidend ist der Nachmittag: Brauron, Rhamnous und Marathon schließen ganzjährig um 15:30 Uhr, Eleusis im Winterhalbjahr ebenso, im Sommer erst am Abend. Letzter Einlass ist überall 20 Minuten vor Schluss. Sounion hat als einziger Ort bis Sonnenuntergang geöffnet und eignet sich deshalb für das Ende Ihres Tages. Dienstags sind Eleusis, Brauron, Rhamnous und Marathon geschlossen, nur Sounion ist dann geöffnet; die Ausflüge zu diesen vier Orten legen wir deshalb auf die übrigen Tage der Woche.
| Ort | Geöffnet | Tickets | Ruhetag |
|---|---|---|---|
| Eleusis, Gelände und Museum | 1.4.–31.8. 8–20 Uhr, danach schrittweise kürzer bis 18 Uhr (16.–31.10.); 1.11.–31.3. 8:30–15:30 Uhr | ein Ticket für Gelände und Museum | Dienstag |
| Brauron, Gelände und Museum | ganzjährig 8:30–15:30 Uhr | getrennte Tickets für Gelände und Museum | Dienstag |
| Rhamnous | 8:30–15:30 Uhr | ein Ticket für die Stätte | Dienstag |
| Marathon, Grabhügel, Museum und weitere Stätten | 8:30–15:30 Uhr | ein eigenes Ticket je Stätte | Dienstag |
| Kap Sounion | ganzjährig 9:30 Uhr bis Sonnenuntergang | ein Ticket für die Stätte | keiner |
Geschlossen sind alle Stätten am 1. Januar, 25. März, 1. Mai, Ostersonntag sowie am 25. und 26. Dezember. Freien Eintritt haben Sie am 6. März, 18. April, 18. Mai, am letzten Septemberwochenende, am 28. Oktober und von November bis März an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat. Im Hochsommer richten wir Ihre Tage nach der Sonne: Zwischen Juni und August legen wir Brauron, Marathon und Rhamnous in den frühen Vormittag, Sounion an den Abend und die Museen in die heißen Mittagsstunden. So sind Sie draußen, solange das Licht weich ist, und im Museum, wenn die Sonne am höchsten steht.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie nur Eleusis bequem, mit der Metro bis Agia Marina und weiter mit dem Bus 876 bis zum Platz von Eleusis. Nach Sounion fährt ein Überlandbus der KTEL ab dem Aigyptou-Platz in Athen, die Fahrt dauert rund zwei Stunden. Rhamnous liegt ruhig abseits; vor Ort finden Sie Parkplatz und Toiletten, aber keinen Shop. Für mehrere Orte an einem Tag brauchen Sie deshalb einen Wagen mit Fahrer. Ein Tag an der Ostküste folgt dann einer einfachen Logik: Brauron am Vormittag, der Grabhügel von Marathon bis zum frühen Nachmittag, Sounion am Abend. Alle fünf Orte an einem Tag planen wir bewusst nicht: Die Museen brauchen Zeit, und jeder Ort verdient die Ruhe, die ihn verständlich macht.
So planen wir Kulturausflüge in Attika
Für Reisen, die Attika verstehen wollen, wählen wir die Gastgeber nach der Richtung der Ausflüge. Ihre Stadtbasis ist das THE DOLLI at Acropolis, mitten in der Athener Altstadt an der Mitropoleos-Straße, wenige Schritte von Plaka und Monastiraki und mit der Akropolis im Blick. Von hier aus beginnen Ihre Fahrten nach Eleusis im Westen und nach Marathon im Nordosten, und der Kerameikos, an dem die Heilige Straße ihren Anfang nahm, ist nicht weit. Nach einem Vormittag in Eleusis bleibt Ihnen der Nachmittag für die Stadt. Und nach einem Tag in Marathon oder an der Ostküste sind Sie am Abend wieder in der Altstadt, unter dem Hügel, von dem aus Athen einst das ganze Land bis an diese Küsten regierte.

Für die Küste Richtung Sounion liegt das One&Only Aesthesis günstiger. Das Resort in Glyfada an der Athener Riviera blickt über den Saronischen Golf, rund 30 Autominuten vom Zentrum Athens entfernt, und an der Küste entlang führt die Straße weiter Richtung Sounion. Hier verbinden Sie Kulturtage und Tage am Meer, ohne das Hotel zu wechseln: ein Vormittag in Brauron, ein Abend am Poseidontempel, dazwischen ein Tag am eigenen Strand des Hauses. Reisen Sie mit Kindern, finden Sie im Resort mit dem KidsOnly-Club ein eigenes Programm für Kinder von vier bis elf Jahren, sodass ein Vormittag in Brauron nicht für alle zum Museumstag werden muss.

Nach den Tagen zwischen Eleusis und Sounion kann Ihre Reise auf einer Insel weitergehen: Auf Rhodos liegt das AMOH bei Lindos, und dort schließt sich ein zweites Kapitel griechischer Geschichte an. Damit die Ausflüge in Attika dabei nicht zu Abstechern zwischen zwei Flügen schrumpfen, rechnen wir die Tage von den Orten her: Wie viele davon Stadt, Ausflüge und Küste brauchen, zeigt Ihnen unser Überblick zur Reisedauer in Griechenland. Wie sich Athen, Attika und die Inseln zu einer Reise fügen, beschreibt unsere Seite zur Griechenlandreise.
Für Ihre Ausflüge selbst planen wir private Guides, die Archäologie erklären können, und Fahrer, die die Wege kennen, und wir legen die Tage so, dass an keinem Ort die Ruhe fehlt, die ihn verständlich macht. Eleusis ist für uns kein Abstecher am Rand von Athen, sondern ein Ort, an dem Athen seine Antworten auf die großen Fragen suchte. Am Kallichoron, wo die Pilger nach 22 Kilometern Fußweg vermutlich tanzten, und vor den Fundamenten der Halle, in der sie schwiegen, verstehen Sie etwas, das die Akropolis allein nicht erzählt. Dafür bekommt Eleusis bei uns einen eigenen Tag, und dessen Morgen gehört ganz dem Heiligtum.
Ihre Tage in Attika
Wir planen Ihre Ausflüge nach Eleusis, Brauron, Marathon, Rhamnous und Sounion mit privatem Guide und Fahrer, abgestimmt auf Öffnungszeiten, Jahreszeit und Ihren Aufenthalt in Athen oder an der Athener Riviera, und verbinden sie auf Wunsch mit Tagen auf den Inseln.
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Häufige Fragen zu Ausflügen ab Athen
Wie kommt man von Athen nach Eleusis?
Mit dem Auto sind Sie in rund 40 Minuten dort. Öffentlich fahren Sie mit der Metro bis Agia Marina und von dort mit dem Bus 876 bis zum Platz von Eleusis. Gelände und Museum besuchen Sie mit einem gemeinsamen Ticket.
Wann ist das Kap Sounion geöffnet?
Die Stätte ist täglich von 9:30 Uhr bis Sonnenuntergang geöffnet, letzter Einlass ist 20 Minuten vorher. Damit ist Sounion der einzige der fünf Orte, der bis Sonnenuntergang geöffnet ist; Ihren Besuch legen wir deshalb an den Abend, zum Sonnenuntergang am Poseidontempel.
Was weiß man über die Mysterien von Eleusis?
Die Großen Mysterien wurden jedes Jahr im September neun Tage lang gefeiert, mit einer Prozession über rund 22 Kilometer von Athen nach Eleusis. Was im Telesterion, der Weihehalle, geschah, blieb durch ein Schweigegebot geheim. 392 n. Chr. endete der Kult nach dem Verbot durch Kaiser Theodosius I.
Lassen sich Brauron, Marathon und Sounion an einem Tag verbinden?
Ja, an jedem Tag außer Dienstag, denn dann sind Brauron und Marathon geschlossen. Beide schließen um 15:30 Uhr, Sounion ist bis Sonnenuntergang geöffnet. Brauron und Marathon legen Sie deshalb in den Vormittag und frühen Nachmittag, Sounion an das Ende Ihres Tages.
Ist der Marathonläufer historisch?
Herodot berichtet nur, dass Pheidippides vor der Schlacht von 490 v. Chr. nach Sparta lief. Der Bote, der von Marathon nach Athen rannte und starb, stammt aus späteren Quellen. Die Legende war das Vorbild für den ersten olympischen Marathonlauf 1896 in Athen.



